News | Zentraleuropa

Zurück

Mehr als elf Milliarden Euro für den Waschplatz Bad

Die Baumärkte sind mit ihrem Marktanteil in den Sortimenten Badmöbel, Lichtspiegel, Spiegelschränke, Waschtische, Waschtischarmaturen und Badaccessoires nahezu gleichauf mit dem Bad- und Sanitärhandel.

Die Baumärkte sind mit ihrem Marktanteil in den Sortimenten Badmöbel, Lichtspiegel, Spiegelschränke, Waschtische, Waschtischarmaturen und Badaccessoires nahezu gleichauf mit dem Bad- und Sanitärhandel.

Der Waschplatz Bad hat in Zentraleuropa ein Volumen von 11,232 Mrd. Euro (zu Endverbraucherpreisen). So viel geben die Verbraucher dort für Badmöbel, Lichtspiegel, Spiegelschränke, Waschtische, Waschtischarmaturen und Badaccessoires pro Jahr aus, hat die Unternehmensberatung Titze in ihrer Studie "Waschplatz Bad in Zentraleuropa bis 2025" ermittelt. Untersucht wurden die Länder Deutschland, Österreich, die Schweiz, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Großbritannien, Frankreich und Italien.

Die Baumärkte stellen den zweitgrößten Vertriebskanal für diese Sortimente. Sie beanspruchen einen Marktanteil von 28,0 Prozent, der nur ganz knapp hinter dem Hautvertriebskanal Bad- und Sanitärhandel mit 28,2 Prozent liegt. Es folgt der Möbel- und Küchenhandel mit Schwerpunkten bei Badmöbeln, Spiegelschränken und Badaccessoires und einem Anteil von 22,7 Prozent. Der Distanzhandel kommt auf 11,4 Prozent und wächst schneller als die anderen Vertriebswege. Das Objektgeschäft erreicht 7,0 Prozent.

Die Marktveränderungen bis 2025 sind eindeutig, erwarten die Autoren der Studie. Der Distanzhandel erhöht seinen Marktanteil um fünf bis acht Prozent pro Land, das Objektgeschäft legt zwischen einem und zwei Prozent zu. Verlierer sind eindeutig der Bad- und Sanitärhandel mit Rückgängen von zwei bis mehr als fünf Prozent. Bei den Bau- und Heimwerkermärkten und auch im Möbel- und Küchenhandel gibt es sowohl Gewinner als auch Verlierer von Marktanteilen in den neun Ländern Zentraleuropas.

Rund 600 Hersteller sind hier ansässig. Sie sichern eine zentraleuropäische Marktversorgung in einem Volumen von knapp 4,400 Mrd. Euro (zu Herstellerabgabepreisen).

Siehe dazu auch den Themenschwerpunkt "Bad und Sanitär" in der aktuellen Ausgabe 11/2018 des Fachmagazins diy.

|13. November 2017


VERSENDEN
 DRUCKEN 

Kommentar schreiben

* Bitte füllen Sie die rot gekennzeichneten Felder korrekt und vollständig aus.



(wird nicht veröffentlicht)

* Dies sind Pflichtangaben.


Aktuelle Meldungen

Die Internationale Eisenwarenmesse öffnet sich der Zukunft

Für die Internationale Eisenwarenmesse in Köln sind bereits 95 Prozent der Fläche ausgebucht. Das berichtete Koelnmesse-Geschäftsführerin Katharina Zur Meldung...

Edras neuer Mann in Brüssel heißt Robert Wright

Neuer Director of European Affairs des europäischen DIY-Handelsverbands Edra ist Robert Wright. Mit mehr als 25 Jahre Erfahrung im politischen Umfeld Zur Meldung...

Beratung bleibt die Königsdisziplin im stationären Handel

Freundliche und kompetente Beratung ist nach wie vor die Königsdisziplin stationärer Geschäfte, um in Zeiten eines wachsenden Online-Handels für Zur Meldung...

Toom Baumarkt und Dehner sind „Händler des Jahres 2017/2018“

Toom Baumarkt und Dehner dürfen sich über den Titel "Händler des Jahres 2017/2018" freuen. In einer Online-Umfrage, durchgeführt durch Zur Meldung...

Produkte und Konzepte für Profi-Kunden

Konzepte für Profi-Kunden

Die Zahl der sogenannten "werkstattlosen Handwerker" oder auch "mobile Generalisten" wächst seit Jahren kontinuierlich.

Längst arbeiten auch Baumärkte daran, diese Kundengruppe an sich zu binden. Dabei werden Sie von der Industrie unterstützt. 

Zu den Produktvorstellungen

 

 

Neue Studie

 

 

Solide Zahlen - kompetente Analysen

Alle wichtigen Zahlen und Entwicklungen der Baumarkt- und Gartencenterbranche in der DACH-Region. Die zuverlässige Datenbasis für Analysten und Entscheider in Handel und Industrie, für Berater, Marktforscher und Verbände.

Jetzt bestellen!

 

 

Geschäftsverbindungen und Verkäufe