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Weniger Baumschulen und weniger Flächen

Die Baumschulflächen in Deutschland sind seit 2012 um 14 Prozent geschrumpft, hat Destatis ermittelt.

Die Baumschulflächen in Deutschland sind seit 2012 um 14 Prozent geschrumpft, hat Destatis ermittelt.

Die Zahl der Baumschulen und ihre Flächen haben sich in den vergangenen fünf Jahren deutlich verringert. Im Jahr 2017 bewirtschaften in Deutschland gut 1.700 landwirtschaftliche Betriebe eine Baumschulfläche von 18.600 ha, hat das Statistische Bundesamt (Destatis) ermittelt. Im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2012 verringerte sich die genutzte Fläche um 14 Prozent und die Zahl der Baumschulbetriebe um 24 Prozent. Damit verfügt ein Baumschulbetrieb im Jahr 2017 über eine durchschnittliche Baumschulfläche von elf ha, während es im Jahr 2012 noch zehn ha waren. Etwa fünf Prozent dieser Flächen lagen 2017 unter so genannten hohen begehbaren Schutzabdeckungen wie etwa Gewächshäusern.

Die Baumschulkulturen umfassen Ziersträucher und Bäume, Heckenpflanzen, Forstpflanzen, Obstgehölze, Rosen und sonstige Kulturen wie beispielsweise Nadelgehölze zur Anzucht von Weihnachtsbäumen. Dabei entfallen auf die Anzucht von Ziersträuchern und Bäumen 45 Prozent der Baumschulfläche im Freiland: 1.320 Betriebe nutzten hierfür im Jahr 2017 insgesamt 7.970 ha. Die Anzucht von Ziersträuchern und Bäumen ist damit vor Heckenpflanzen mit 2.050 Hektar (zwölf Prozent) die mit Abstand wichtigste Gruppe im Anbauspektrum der deutschen Baumschulen. Jungpflanzen für Weihnachtsbaumkulturen werden von 200 Betrieben auf 680 ha erzeugt.

Die meisten Baumschulen befinden sich mit 400 Betrieben und einem Viertel der gesamten deutschen Baumschulfläche in Niedersachsen. Es folgen Nordrhein-Westfalen (340 Betriebe) und in Schleswig-Holstein (250 Betriebe).

| 2. November 2017


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