Absatzmenge gestiegen

Wetter sorgt für gutes Muttertagsgeschäft im Blumengroßhandel

Die Preise für Schnittblumen waren durch die ausreichend zur Verfügung stehende Ware trotz hoher Nachfrage bei allen gängigen Produkten moderat, schreibt der BGI. Dasa gilt beispielsweise auch für Rosen.(Quelle: Dähne Verlag, Strnad)
Die Preise für Schnittblumen waren durch die ausreichend zur Verfügung stehende Ware trotz hoher Nachfrage bei allen gängigen Produkten moderat, schreibt der BGI. Dasa gilt beispielsweise auch für Rosen.
15.05.2025

„Positiv überrascht“ äußern sich die Blumengroßhändler zum diesjährigen Muttertagsgeschäft. Dies geht aus der Blitzumfrage des Blumengroßhandelsverbands BGI hervor. Der Termin, das Wetter in der Muttertagsvorwoche, die Preise, die reibungslose Warenbeschaffung – alles habe dazu beigetragen, den Muttertag auch in diesem Jahr wieder zu einem erfolgreichen Absatztag zu machen, analysiert der Verband. Er meldet Umsatzzuwächse von 5 bis 10 Prozent auf hohem Niveau.

Das Wetter vor Muttertag hatte dafür gesorgt, dass – anders als im Vorjahr – der Markt auf regionale Ware zugreifen konnte. Sonnige Tage und kühle Nächte förderten außerdem eine hervorragende Produktqualität, so der BGI. Dies hatte große Auswirkungen auf die Preise und die Warenbeschaffung. Auch bei den Schnittblumenimporten gab es in diesem Jahr keine Schwierigkeiten durch Wetterereignisse in den Herkunftsländern.

Die Preise waren durch die ausreichend zur Verfügung stehende Ware trotz hoher Nachfrage bei allen gängigen Produkten den Angaben zufolge moderat.

Der Blumenfacheinzelhandel kaufte preisbewusst ein, höherpreisige Markenware hatte es schwerer, beschreibt der Verband die Ausgangslage. So hat sich auch der Durchschnittsbon im Fachhandel in diesem Jahr auf niedrigerem Niveau eingependelt. Nach Meinung der Großhändler machten die Blumengeschenke im Wert von 25 bis 35 Euro den Großteil aus, nur im Süden Deutschlands scheinen die Ausgaben der Konsumenten noch immer etwas höher zu liegen. Der LEH habe immer größeren Einfluss, die Sichtbarkeit der Floristen nehme durch die sinkende Anzahl der Geschäfte ab, und der LEH biete einfache Produkte, aber gute Qualitäten im unteren Preissegment, beschreibt ein überregionaler Großhändler die Situation.

Unterm Strich sind die Umsatzzuwächse nach Angaben des Verbands nicht auf gestiegene Preise zurückzuführen, es wurden tatsächlich mehr Blumen und Pflanzen gekauft. Allerdings sind auch die Kosten gestiegen. So schlagen zum Beispiel Lohnkosten, Energie, Dienstleistungsgrad, gestiegener Verwaltungsaufwand oder Mautkosten negativ zu Buche.

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