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61 Prozent der getesteten Holzkohle als riskikobehaftet eingestuft

Der WWF beklagt, dass viele Grillholzkohle-Produkte aus illegalem Holzeinschlag stammen. Foto: Pixabay

Der WWF beklagt, dass viele Grillholzkohle-Produkte aus illegalem Holzeinschlag stammen. Foto: Pixabay

Nach einer gemeinsamen Marktanalyse von Grillholzkohle mit dem Norddeutschen Rundfunk stuft der WWF 61 Prozent der getesteten Produkte als hochrisikobehaftet ein. Dies Produkten stammen zum Beispiel aus Regionen mit umfangreichem illegalen Holzeinschlag oder fielen durch falsche Angaben hinsichtlich der verwendeten Hölzer auf. In fast jedem zweiten Produkt (42 Prozent) wurde Tropenholz gefunden.

Insgesamt 36 Grillkohlen aus deutschen Tankstellen, Baumärkten, Supermärkten und Discountern haben WWF und NDR mit forensischen Methoden testen lassen. 30 der gekauften Säcke (83 Prozent) enthielten entweder gar keine oder fehlerhafte Angaben bezüglich der verwendeten Holzarten. Trauriger Spitzenreiter ist (wie schon im letzten Jahr) ein bei Bauhaus verkauftes Produkt, das damit wirbt, keinerlei Tropenholz zu enthalten. Tatsächlich besteht die Ware jedoch zu mehr als der Hälfte aus tropischen Holzarten. Aber auch Produkte von Hellweg und Globus werden von den Testern kritisch bewertet.

Negativ aufgefallen sind auch FSC-zertifizierte Produkte, zum Beispiel durch Ungereimtheiten bei den verwendeten Holzarten. "Wir haben daher Beschwerde eingelegt. Der FSC muss selbst viel häufiger forensische Methoden einsetzen und betrügerische Unternehmen notfalls rausschmeißen", fordert Johannes Zahnen, Holzexperte des WWF Deutschland. Trotzdem sei das FSC-Siegel aber nach wie vor das umfassendste internationale Zertifikat für Holz und Papier.

| 2. Juli 2018


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