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Jeder Vierte kauft den Christbaum im Baumarkt

Zu Weihnachten gehört er für zwei Drittel in die Wohnung: der Weihnachtsbaum. Bild: Pixabay/Free-Photos

Zu Weihnachten gehört er für zwei Drittel in die Wohnung: der Weihnachtsbaum. Bild: Pixabay/Free-Photos

Die Menschen in Deutschland bleiben dem Weihnachtsbaum treu. 67 Prozent holten sich 2018 für die Feiertage einen natürlichen Weihnachtsbaum ins Haus, hält die Studie "Einkauf vom Weihnachtsbaum 2018" des Bundesverbands der Weihnachtsbaumerzeuger in Deutschland fest.

Baumkäufer setzten auch 2018 wieder auf die Nordmanntanne. 73 Prozent entschieden sich für diesen Baum und folgten einem Trend, der sich seit 2014 nicht verändert hat. Mit großem Abstand auf Platz steht zwei die Blaufichte, die 12 Prozent der Haushalte bevorzugen.

Auch hinsichtlich der Höhe des Baumes hat sich in den vergangenen Jahren nicht viel verändert. Die Hälfte aller Verbraucher stellen einen Baum zwischen 1,50 bis zwei Meter auf, nur 27 Prozent entscheiden sich für einen kleineren Baum.

Beim Kauf der Tanne achtet der Verbraucher nicht nur auf die Sorte, sondern erwirbt den Baum bevorzugt am Stand der lokalen Händler, so die Studie. Jeder Vierte nimmt die Tanne beim Baumarkt mit, dicht gefolgt vom Hof der Erzeuger, wo 23 Prozent einkaufen. Treue zeigt der Verbraucher bei der Wahl des Weihnachtsbaumverkäufers: 25 Prozent kaufen beim gleichen Händler wie im Vorjahr.

Die Kunden müssen auch künftig nicht tiefer in die Taschen greifen, kündigt der Verband an. Denn der Preis für die Tanne bleibt mit 18 bis 24 Euro pro Baummeter unverändert. Im Schnitt zahlt der Verbraucher so etwa 32 Euro für seinen Weihnachtsbaum.

Allerdings verschiebt sich der Zeitpunkt für den Baumkauf. Im Jahr 2014 war die Zahl der Last-Minute-Käufer deutlich höher als 2018: 21 Prozent kauften den Baum früher zwischen dem 21. und dem 24. Dezember, während sich letztes Jahr 30 Prozent bereits in der ersten Dezemberhälfte für eine Tanne entschieden haben. Unverändert beliebt bleibt indes der Zeitraum zwischen dem 15. und dem 20. Dezember, in dem 50 Prozent der Verbraucher den Baum gekauft haben.

Das gestiegene Umweltbewusstsein ist eine Motivation dafür, den Baum länger im Haus zu behalten. Wer schon einen gefällten Baum aufstellt, möchte ihn auch intensiv genießen, interpretiert der Verband die Umfrageergebnisse. Dabei könne man den Weihnachtsbaum mit gutem Gewissen kaufen, denn durch seine nachhaltige Aufzucht gilt der Weihnachtsbaum als klimaneutral. Da er während seines Wachstums mehr CO2 bindet, als er später wieder abgeben kann, ist seine CO2-Bilanz ausgeglichen.

Die Umfrage hat regionale Unterschiede ergeben. Bremer sind die größten Fans natürlicher Weihnachtsbäume. 67 Prozent der Bremer haben einen natürlichen Tannenbaum an Heiligabend, Plastikbäume stellt hier niemand in sein Zuhause. Weitere Bundesländer mit einer Vorliebe für Naturbäume sind Schleswig-Holstein (59 Prozent), Sachsen-Anhalt (58 Prozent) und Bayern (55 Prozent). Generelle "Weihnachtsbaum-Muffel" wohnen vor allem in Hamburg (45 Prozent), Rheinland-Pfalz (44 Prozent) und Brandenburg (43 Prozent). Hier haben jeweils mehr als vier von zehn Einwohnern überhaupt keinen Baum an Weihnachten aufgestellt.

| 8. November 2019


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