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Platz für neue Werkstoffe

Der Handel räumt Pflanzgefäßen deutlich mehr Präsentationsflächen ein. Vor allem neue Materialien legen zu. Während der Fachhandel diesen Trend aufgreift, drohen ihn die Baumärkte zu verschlafen
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Das Branchenmagazin diy hat den nachfolgenden Bericht in seiner September-Ausgabe veröffentlicht. In Ergänzung dazu finden Sie hier weitere Grafiken und Zahlen.
Download: Ausgewählte Grafiken Kontaktstreckenuntersuchung Pflanzgefäße 2009 (PDF-Datei)
Die Präsentation von Pflanzgefäßen hat in den vergangenen zwei Jahren deutlich mehr Bedeutung im Handel bekommen. In dieser Zeit ist die so genannte Kontaktstrecke nämlich um 9,5 Prozent auf 685.472 laufende Meter angewachsen. Zu diesem Ergebnis kommt die Erhebung "Kontaktstrecke Pflanzgefäße 2009: Der Verkaufspunkt, die unbekannte Dimension?" von M & I Consulting, Kirchhain, die sich bereits auf mehrere Vorgängeruntersuchungen beziehen kann. Die insgesamt erweiterte Regal- und Bodenfläche sowie Palettenplätze, die der Handel der Warengruppe Pflanzgefäße einräumt, kommt vor allem den Indoor-Gefäßen zugute. Ihr Anteil ist von 39 Prozent auf 43 Prozent gewachsen.
Zwar haben Keramiktöpfe für den Innenraum einen Prozentpunkt an den Flächenanteilen abgegeben. Dafür haben aber kleinere Produktgruppen wie Kunststoff Indoor, Metall, Naturmaterialien und Folienkörbe (z. B. als Materialkombination mit Wasserhyazinthe) hinzugewonnen. Ihr Wachstum und die stärkere Angebotsbreite pro Produktgruppe sind der Grund für die fast zehnprozentige Gesamtsteigerung.
Anteile verloren haben Keramik Outdoor und Terrakotta, während Pflanzgefäße aus Kunststoff erheblich zugelegt haben. Verantwortlich dafür sind neue Produktlinien aus konventionellen Kunststoffen (PE, PPP) sowie die zunehmende Beliebtheit dekorativer Faserverbundstoffe.
Die Präsentationsflächen für Pflanzgefäße sind größer geworden.
Analysiert man, wie breit die einzelnen Produktgruppen im Handel vertreten sind, fällt eine Zweiteilung auf: Die vier wichtigsten Produktgruppen Keramik Indoor, Keramik Outdoor, Terrakotta und Kunststoff Outdoor kommen auf eine Distribution von nahezu 100 Prozent. (Legt man die gewichteten Flächen zugrunde, liegt der jeweils erreichte Anteil sogar noch näher an der Komplettabdeckung.) Die übrigen Produktgruppen erreichen Anteile zwischen 60 und 80 Prozent. Am stärksten zugelegt hat - was nach dem bereits Gesagten nicht verwundert - Kunststoff Indoor.
Wie in den meisten anderen Warengruppen wächst auch bei den Pflanzgefäßen die Bedeutung der Handelsmarken und Eigenimporte. Dieser Schluss lässt sich aus der Beobachtung ziehen, dass die zehn am stärksten verbreiteten Lieferanten zwar mit dem Markt gewachsen sind, aber ihren Gruppenanteil an der…
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