Einzelhandelsmeeting, Eurobaustoff, v.l. Peter Abraham, Sabine Rendler-Fies, Torsten Hamann
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Das Einzelhandelsmeeting der Eurobaustoff startete mit der Besichtigung des Bauzentrums Rendler in Oberkirch. Von links: Peter Abraham, Bereichsleiter Einzelhandel, Geschäftsführerin Sabine Rendler-Fies, I&M Bauzentrum Rendler, und Torsten Hamann, Vorstand RHG Mittelsachsen und Vorsitzender des Fachbeirats Einzelhandel der Eurobaustoff.
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Eurobaustoff

Chancen der Zukunft

Um fast sieben Prozent haben die Eurobaustoff-Gesellschafter ihren Einzelhandelsumsatz im vergangenen Jahr gesteigert. Auf ihrem Einzelhandelsmeeting machten sie sich Gedanken über die künftige Digital- und Lieferantenstrategie.
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Unruhige Zeiten, in denen sich neue Kräfteverhältnisse am Markt entwickeln und neue Strukturen bilden, lassen keinen nostalgischen Blick auf die Vergangenheit zu. Was ist jetzt, was kommt morgen und wie wird die Zukunft?
Ein bisschen philosophisch klingt es schon, wie die Eurobaustoff die Fragen zusammenfasst, die Peter Abraham auf dem Einzelhandelsmeeting der Kooperation Ende Februar stellte. Zum ersten Mal fand die Veranstaltung unter der Verantwortung des neuen Bereichsleiters Einzelhandel statt. Sein Appell: "Den Erfolg, den wir morgen verbuchen wollen, müssen wir heute auf den Weg bringen."
Fast 200 Teilnehmer und damit so viele wie noch nie sind zu der Veranstaltung ins Tagungszentrum des Europa-Parks in Rust gekommen. "In diesem Jahr stehen für uns ganz klar zwei Themen im Fokus: die Optimierung der Artikel- und Lieferantenstrategie und der Ausbau des Eigenmarken-Sortiments", stimmte sie Hartmut Möller, als Geschäftsführer verantwortlich für alle Warenbereiche in der Kooperation, in seiner Begrüßung auf das Meeting ein.
Dass er im Handel nach wie vor große Chancen sieht, machte Peter Abraham mit einer Zahl deutlich. Um 6,84 Prozent haben die Eurobaustoff-Gesellschafter ihren Einzelhandelsumsatz im Jahr 2018 gesteigert.
Dabei konnte das Thema Online-Handel natürlich nicht ausbleiben. "Es wird deutlich, welche digitalen Handelschancen bereits existieren und auch bei uns zum Greifen nahe sind", sagte Abraham. Hintergrund sei, dass heute eine Generation aufwachse, die keinen Tag ohne Internet existieren könne, aber gleichzeitig laut Report der Agentur Criteo am häufigsten vom Online-Shopping enttäuscht sei. "Diese Generation schätzt deshalb das haptische Erlebnis in unseren Märkten und die Möglichkeit, Produkte auszuprobieren, bevor sie gekauft werden. Je besser wir wahrgenommen werden, desto größer unsere Verkaufschancen."
Abraham griff außerdem das von Hartmut Möller angesprochene Thema Lieferantenstrategie auf und plädierte für eine konsequente Lieferantenkonzentration in den einzelnen Warenbereichen: "Wir haben damit begonnen, uns in den ersten Segmenten strategische Lieferanten aufzubauen." Diesen Weg werde die Kooperation weitergehen, um auch zukünftig in den enger werdenden Märkten gut bestehen zu können. "Wir möchten zwischen den…
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