Zünftig wurden die IGCA-Busse in Hofstetten begrüßt: Mit der örtlichen Trachtenkapelle und später einer Volkstanzgruppe.
Zünftig wurden die IGCA-Busse in Hofstetten begrüßt: Mit der örtlichen Trachtenkapelle und später einer Volkstanzgruppe.
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IGCA I langfassung

Hier spielt die Musik

Der Kongress des internationalen Gartencenterverbands IGCA ist vor allem eines: immer in Bewegung. So war es auch bei der diesjährigen Ausgabe in und um München.
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Ein Kongress, der zu 100 Prozent auf die Praxis abzielt – so versteht sich die jährliche Veranstaltung der International Garden Centre Association (IGCA): Unabhängige Gartencenterbetreiber, Lieferanten und Verbandsleute aus wortwörtlich aller Welt treffen sich für eine Woche, sitzen dann aber nicht mit Dresscode Business brav in den Stuhlreihen, um einen Vortrag nach dem anderen anzuhören, sondern machen vor allem eines: Sie setzen sich in den Bus und besuchen von früh (was wörtlich zu nehmen ist) bis spät Gartencenter in der Region, und zwar so viele, wie eben in die Kongresswoche von Montag bis Freitag passen.

Man könnte auch sagen: Sie fahren dorthin, wo die Musik spielt. Das war besonders in diesem Jahr, als der IGCA 2026 Mitte August sein Hauptquartier in München aufgeschlagen hatte, der Fall, und zwar ebenfalls wortwörtlich: Ob bayerische Trachtenkapelle samt Volkstanzgruppe, Alphornbläser, japanische Trommler oder Herren im schwarzen Anzug und mit Fliege an Flügel, Cello, Flöte – überall wurden die 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Musik empfangen. (Weil zwischenzeitlich die VDG-Sommerreise dazugestoßen ist und einige Lieferanten und Dienstleister in wechselnder Besetzung teilnahmen, waren insgesamt sogar 330 zum Kongress gemeldet – ein Rekord dieser Veranstaltung). Danach schwärmten sie aus oder wurden in Gruppen durch die jeweiligen Märkte geführt, die sich sichtbar für den Besuch der Kollegen aus insgesamt 21 Ländern herausgeputzt hatten.

Aber auch wenn man diesen Glamour-Faktor des Herausputzens abzieht: Auf dem Besuchsprogramm 2026 in Bayern standen durchweg besondere Exemplare der Gattung inhabergeführtes Gartencenter – plus ein Hornbach-Markt – auf dem Programm, und genau so wurde das von den Teilnehmern auch wahrgenommen: Die Qualität, wie der deutsche grüne Fachhandel seinen Kundinnen und Kunden anspricht – sowohl in Bezug auf die Ware als auch auf die Präsentation – wussten die Kollegen aus dem Ausland sehr wohl einzuschätzen. Nicht wenige haben gestaunt: Da ist schon Musik drin, in diesen deutschen Gartencentern.

Hier ein (notwendigerweise ganz kurzer) Abriss: Das Grüne Zentrum Krottenbach der Familie Schopf versteht sich als Erlebnis-Baumschule und löst das Erlebnis-Versprechen mit den Themengärten Japan-Garten, Keltischer Garten und Zukunfts-Garten ein. Gerade einmal 5 km entfernt befindet sich das zweite Gartencenter der Familie Dauchenbeck, 2018 mit dem Vertriebskonzept „grün erleben“ der Sagaflor in Stein bei Nürnberg eröffnet und…

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