Der Neubau ersetzt den alten Markt an gleicher Stelle.
Der Neubau ersetzt den alten Markt an gleicher Stelle.
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Dehner Königsbrunn

Holz statt Stahl und Alu

Ein Gartencenter in Holzbauweise, wo sonst eine Gewächshauskonstruktion steht? Das hat Dehner im neuen Markt in Königsbrunn umgesetzt.
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„Die Grundlage für die Entwicklung einer neuen Generation von Gartenfachmärkten“ – so bezeichnet die iNew.Pro GmbH, die den neuen Dehner-Markt in Königsbrunn konzeptioniert hat, das nun abgeschlossene Projekt. Nach rund zehn Monaten Bauzeit wurde der Neubau, der den alten Markt am gleichen Standort ersetzt, im April wiedereröffnet. Entstanden ist dort ein modernes Gartencenter im KfW-40-Standard mit rund 4.500 m² Verkaufsfläche, dass ganz bewusst auf die Ausbildung eines klassischen Gewächshauses verzichtet. Stattdessen sollten in der Bauweise die Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und die warmen Materialien des Holzbaus in einen Gebäudetyp übertragen werden, der traditionell von technisch geprägten Gewächshauskonstruktionen bestimmt wird. Gleichzeitig stellt der Holzbau eine Rückbesinnung auf die Anfänge der Dehner-Märkte dar, deren Architektur durch den Einsatz von Holz geprägt war.

Die Materialwahl im Neubau konzentriert sich auf wenige, dauerhaft robuste und unbehandelte Baustoffe. Sichtbare Holzoberflächen aus ESB-Platten sowie Brettschichtholz aus heimischer Produktion treffen hier auf rohe Sichtbetonflächen. Durch die weitgehend sortenreine Trennung der verwendeten Materialien bleibe zudem ein späterer Rückbau und eine Wiederverwertung der Bauteile möglich, heben die Projektpartner hervor.

Dehner
Die warmen Materialien des Holzbaus sind auch eine Rückbesinnung auf die Anfänge der Dehner-Märkte. (Quelle: Ferdinand Graf Luckner)

Die Kundenführung im neuen Markt erfolgt über einen zusammenhängenden Rundgang, der die Kunden vom Eingang durch das Kalthaus über den Freilandverkauf in das Warmhaus und anschließend am Schnittblumenbereich vorbei führt. Tragstruktur und Gebäudegeometrie orientieren sich dabei an den zentralen Laufwegen.  

Ein wesentliches Element des Nachhaltigkeitskonzeptes ist die Regenwassernutzung: Die Dachfläche speist eine Zisterne mit einem Fassungsvermögen von 300.000 Litern, die den Gießwasserbedarf des Gartenmarktes deckt. Die Bewässerung der Pflanzen im Kalthaus und im Außenbereich erfolgt über eine vollautomatische Ebbe-Flut-Anlage.  

Des Weiteren sollen eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher, regenerative Systeme zum Heizen, Lüften und Kühlen sowie eine ganzheitliche Smart-Building-Automatisierung einen möglichst ressourcenschonenden und zukunftsfähigen Betrieb sicherstellen.

Der ressourcenschonende Anspruch werde auch durch die Außenanlagen deutlich, betont Dehner: Mit einer trockenheitsresistenten Bepflanzung tragen eine begrünte…

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