Zweistellig im Minus

29.04.2011
Die Vertriebslinie Praktiker verliert in Deutschland beim Umsatz fast 19 Prozent, während Max Bahr um 5,5 Prozent zulegen konnte

Der Umsatz des Praktiker-Konzerns sank in den ersten drei Monaten dieses Geschäftsjahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10,9 Prozent von 747,9 auf 666,4 Mio. €. Gleichzeitig erhöhte sich der operative Verlust von 52,1 auf 71,6 Mio. €. Diese Zahlen gab das Unternehmen heute bekannt. Die Umbruchsituation in der Vermarktung von Praktiker Deutschland und die fortdauernde Konsumflaute in wichtigen Auslandsmärkten wie Griechenland und Rumänien seien dafür verantwortlich, so Wolfgang Werner, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Während im Inland der Praktiker-Umsatz in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres von 388,1 auf 314,9 Mio. € (-18,9 Prozent) sank, steigerte Max Bahr seinen Umsatzbeitrag um 5,5 Prozent auf 156,2 Mio. € (Vorjahr 148,0 Mio. €). Im Ausland verzeichneten die Ukraine und die Türkei Umsatzzuwächse, während das Geschäftsvolumen in Polen, Ungarn und Luxemburg auf Vorjahresniveau lag. In Bulgarien, Rumänien und Griechenland – die beiden letzteren gehören zu den umsatzstärksten Ländern im Praktiker-Portfolio – waren dagegen deutliche Rückgänge im Umsatz zu verzeichnen. So ergab sich im Auslandsgeschäft in Summe ein Umsatzrückgang um 8,0 Prozent auf 176,6 Mio. € (Vorjahr 192,0 Mio. €). An dieser Entwicklung hatten Wechselkursveränderungen einen Anteil von 1,4 Mio. €.
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