Der Aufsichtsrat der Hagebau, Soltau, hat in seiner Sitzung am 19. Mai 2011 beschlossen, die Kriterien zur Aufnahme neuer Gesellschafter zu flexibilisieren und an die Erfordernisse mittlerer und kleinerer Händler anzupassen. „Mit diesem Schritt machen wir Händlergruppen, die sich bisher schwer taten, Zugang zur Hagebau zu finden, ein Angebot, das auf ihre Möglichkeiten zugeschnitten ist“, erklärt Heribert Gondert, Sprecher der Hagebau-Geschäftsführung. Hintergrund der Anpassung ist die Kündigung des Kooperationsvertrages der Zeus durch das EDE, Wuppertal, und die EK Servicegroup, Bielefeld, zum 31. Dezember 2012. Entsprechend dem Gesellschaftsvertrag gehe die Zeus zum 1. Januar 2013 zu 100 Prozent an die Hagebau über, heißt es in Soltau. Bis zur Beendigung der Zusammenarbeit wolle man, so die Hagebau in einer Pressemitteilung weiter, „interessierten Gesellschaftern eine neue fachliche und emotionale Heimat bieten“.