In Energiesparlampen der Baumarktkette Hornbach ist nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zu viel giftiges Quecksilber enthalten. Der Verein, der sich dabei auf eigene Messungen beruft, kündigte am Dienstag Klage gegen Hornbach vor dem Landgericht Landau an. Hornbach habe die Sparlampen zwar aus den Regalen genommen, lehne aber die Forderung der Umwelthilfe nach einer Unterlassungserklärung ab. Dies wies die Baumarktkette jedoch zurück. Offenbar versuche der Verein, so Hornbach in einer Pressemitteilung, sich über die falsche Darstellung von Fakten zu profilieren und nehme hierbei in Kauf, ein Unternehmen nachhaltig zu schädigen. Man habe sofort einen eigenen Test bei einem externen Prüfinstitut veranlasst und die betroffenen Produkte aus dem Verkehr gezogen. Hornbach habe sich darüber hinaus verpflichtet, künftig keine Produkte in den Verkehr zu bringen, bei denen nicht sichergestellt sei, dass diese alle gesetzlichen Bestimmungen erfüllten. Eine Pressemitteilung vom 9. August 2011 der DUH hingegen vermittle, so Hornbach weiter, den Eindruck, dass man sich zu Unrecht aus der Verantwortung stehle. Diese Aussage sei falsch und tendenziös.