Möbelindustrie leidet unter Billigimporten

10.01.2013
Die deutsche Möbelindustrie wuchs 2012 um zwei Prozent. Druck kommt aus Asien

Die deutsche Möbelindustrie rechnet für 2013 mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau. Damit könne zwar das Wachstum der vergangenen drei Jahre nicht fortgesetzt werden, heißt es in einer Mitteilung des VDM (Verband Deutscher Möbelindustrie), aber die Lage sei gemessen an Meldungen aus anderen Branchen vergleichsweise stabil. Insgesamt wird in Deutschland mittlerweile jedes zweite verkaufte Möbel importiert. Im Jahr 2005 war es lediglich jedes dritte verkaufte Möbel. Das mache deutlich, so der Verband, dass der Handel leider zunehmend auf markenlose Billigimporte „Made in Asien“ setze und damit heimische Möbel immer weiter verdränge. Damit werde auch der sowieso schon aggressiv gestaltete Preiskampf im Möbelhandel weiter befeuert.
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