Etwas weniger

20.03.2013
Der Gartenmarkt schrumpft 2013 um 0,4 Prozent, erwartet Klaus Peter Teipel. Im vergangenen Jahr waren vor allem die Baumärkte die Verlierer. Sie haben in dieser Produktgruppe zwei Prozent weniger umgesetzt

Der Gartenmarkt wird in diesem Jahr erstmals seit 2010 nicht wachsen. Diese nach unten korrigierte Prognose stellte Klaus Peter Teipel von IFH Retail Consultants im Rahmen des IVG-Medientags Garten, den der Industrieverband Garten gestern in Köln veranstaltet hat. Das Volumen des Gartengesamtmarktes wird dieser Einschätzung zufolge um 0,4 Prozent auf 18,112 Mrd. € zurückgehen. Im Jahr 2012 ist der Markt noch um 0,7 Prozent auf 18,189 Mrd. € gewachsen. Davon entfielen 6,264 Mrd. € auf Gartenhartwaren, 10,277 Mrd. € auf lebendes Grün und 1,648 Mrd. € auf biologisch-chemischen Bedarf. Gewinner im Vergleich der Vertriebslinien waren 2012 die Fachgartencenter. Sie haben ihren Umsatz um 3,4 Prozent auf 2,23 Mrd. € gesteigert. Dagegen haben die Baumärkte 2,0 Prozent weniger umgesetzt und kamen im Gartenbereich auf ein Volumen von 4,60 Mrd. €. Sie halten allerdings weiterhin mit 25,3 Prozent einen doppelt so großen Marktanteil wie die Gartencenter, die für 12,3 Prozent des Marktes stehen. Trotz des leichten Gesamtmarktrückgangs schätzt Teipel die Zukunft des grünen Marktes optimistisch ein. Einen Grund dafür sieht er in einem derzeit zu erlebenden „Qualitätstrend“ der Verbraucher.
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