Branche stark im Minus

15.07.2013
Die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte müssen ein nominales Umsatzminus von 6,2 Prozent in den ersten fünf Monaten 2013 hinnehmen

Der Baumarkthandel in Deutschland musste von Januar bis Mai 2013 eine rückläufige Umsatzentwicklung hinnehmen: In den ersten fünf Monaten des Jahres erreichte der Gesamtbruttoumsatz der deutschen Bau-‐ und Heimwerkermärkte einen Wert von 7,41 Mrd. € und weist damit im Vorjahresvergleich ein nominales Umsatzminus von 6,2 Prozent auf. Insbesondere die Gartensortimente entwickelten sich wetterbedingt deutlich schlechter als noch im Vorjahr, ein Trend, der nur im April durchbrochen werden konnte. Die aktuellen Marktzahlen gab der Handelsverband BHB bekannt. Auf bereinigter Verkaufsfläche – ohne Berücksichtigung von Neueröffnungen und Schließungen in den letzten zwölf Monaten – entwickelte sich der Umsatz der Baumarktbranche mit minus 6,3 Prozent ebenfalls rückläufig. Die Sortimente lebendes Grün/Saatgut (minus 14,3 Prozent Umsatz im Vergleich zum Vorjahr), Gartenmöbel/-dekoration (minus 17,8 Prozent) und Gartenhartware (minus 17,6 Prozent) haben deutliche Umsatzeinbußen eingefahren, ebenso die Warengruppe Freizeit, Basteln, Werken (minus 23,0 Prozent). Im April entwickelte sich der Gesamtumsatz der Baumarktbranche erstmals positiv, die Branche hat hier ein nominales Umsatzplus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt. Die höchsten absoluten Umsätze wurden von Januar bis Mai 2013 mit Baustoffen/Bauchemie (852 Mio. €), lebendem Grün/Saatgut (821 Mio. €) und Sanitär- und Heizungswaren (726 Mio. €) erzielt.
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