Starke Eigenmarke eingeführt

Ciech gibt Ausblick auf Salzgeschäft 2024

Auf dem Weg zu einer Produktionskapazität von 450.000 Tonnen im kommenden Jahr: Das fortschrittliche und umweltfreundliche Ciech-Salzwerk in Staßfurt.(Quelle: CIECH SA)
Auf dem Weg zu einer Produktionskapazität von 450.000 Tonnen im kommenden Jahr: Das fortschrittliche und umweltfreundliche Ciech-Salzwerk in Staßfurt.
12.10.2023

Die Ciech-Gruppe präsentierte gestern während einer Pressekonferenz in ihrer deutschen Niederlassung in Staßfurt, Sachsen-Anhalt, einen positiven Ausblick für das Jahr 2024. Das Salzwerk, das im Jahr 2021 in Betrieb genommen wurde und als modernste und umweltfreundlichste Siedesalz-Anlage Europas gilt, soll im kommenden Jahr die volle Produktionskapazität von 450.000 Tonnen pro Jahr erreichen. Angesichts der wachsenden Nachfrage für Salztabletten zur Wasserenthärtung baut das Unternehmen seine Position als Branchenführer europaweit aus. Die Einführung der Salztabletten-Marke Aqua Pro in diesem Jahr unterstreicht Ciechs Ziel, weiter eigene Marken in spezifischen Segmenten zu entwickeln. Auch der Bereich Speisesalz wird demnach 2024 mehr in den Fokus rücken.

Im Rahmen der Pressekonferenz gab der Konzern erstmals Einblicke in sein hochmodernes Werk und die darin verwendeten automatisierten Technologien. Die Ciech-Gruppe erweiterte ihre Produktionsstätten im Jahr 2021 für eine Investitionssumme von 140 Mio. Euro um das neue Salzwerk, welches direkt neben der bereits bestehenden Sodafabrik steht. Die neue Anlage nutzt eine energieeffiziente MVR-Technologie, bei der Wasser durch Zuführung von Druckdampf vaporisiert wird. Das ist emissionsarm, setzt auf eigene Rohstoffe und reduziert das Abfallvolumen.

Ein weiteres Werk der Gruppe in Janikowo, Polen, kann bereits jetzt jährlich 500.000 Tonnen Salz produzieren. Auf dem wachsenden Markt für Salztabletten hat sich Ciech als führender Anbieter verstärkt, insbesondere in Deutschland, dem größten Absatzmarkt für diese Produkte. Die wachsende Nachfrage resultiere unter anderem aus der zunehmenden Nutzung von Wasseraufbereitung. Auch die zunehmende Verwendung im Agrarbereich sowie die steigende Anzahl an Schwimmbädern in Europa spielten dabei eine erhebliche Rolle.

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