Krieg im Iran

IVG befürchtet Preiserhöhungen im Gartenmarkt

(Quelle: Pixybay / Gerd Altmann)
06.03.2026

Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Auswirkungen des Irankriegs bereits an den Zapfsäulen zu spüren bekommen – der Industrieverband Garten (IVG) sieht auch Auswirkungen auf den Gartenmarkt. Die gestiegenen Spritpreise würden sich direkt auf die Transportkosten – besonders von großvolumigen Produkten – auswirken, speziell die Hersteller von Blumenerden und Substraten befürchten, zu kurzfristigen Preisanpassungen gezwungen zu werden, schreibt der IVG in einer Pressemitteilung.

„Steigen die Preise für Diesel, erhöhen sich die zu zahlenden Transportkosten für die Hersteller automatisch“, erklärt IVG-Geschäftsführerin Anna Hackstein die derzeitige Lage – bei vielen Vereinbarungen mit Speditionen gebe es einen sogenannten „Dieselfloater“, bei dem steigende Dieselkosten automatisch zu höheren Frachtkosten führten.  

Die gesamte Entwicklung treffe die Hersteller von Blumenerden und Substraten besonders hart, da sie mit schweren und vergleichsweise günstigen Produkten handeln. „Für die Produzenten ergibt sich der Handlungsdruck, die Mehrkosten der Logistik über den Handel an die Verbraucher weiterzureichen, um wirtschaftlich produzieren und die Versorgungslage sicherstellen zu können“, so Hackstein. „Der Branche bleibt in dieser Situation kaum etwas anderes übrig und ich hoffe auf die Akzeptanz aller Akteure“, wirbt sie für Verständnis. Politisch flankierende Maßnahmen zur Abfederung der Preisanstiege an den Tankstellen wären demnach sehr wünschenswert.

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