Die österreichischen Hersteller von Sanitärkeramik haben ihre Verkaufsumsätze im vergangenen Jahr fast gehalten – allerdings nur dank steigender Verkaufspreise. Das geht einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse hervor. Der Gesamtumsatz der Branche (zu Herstellerpreisen) lag 2025 mit einem Volumen von 47,0 Mrd. Euro um 0,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.
Der Markt für Sanitärkeramik dürfte damit das Ende des Konsolidierungspfads erreicht haben, schreiben die Marktforscher. Studienautor Thomas Bruck sieht zwei Faktoren: „Zum einen stiegen die Verkaufspreise, im Jahresvergleich im Schnitt um 3,1 Prozent. Zum anderen schrumpfte die Nachfrage nur noch im Neubau“. Der Umsatz im Bestandsgeschäft ist seinen Angaben zufolge bereits wieder signifikant um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Überraschenderweise, so die Marktforscher, habe davon der Sanitärgroßhandel um einen Tick stärker profitiert als der Baustoff- und der DIY-Handel.













