Veiling Rhein-Maas, das Joint Venture von Landgard und Royal Flora Holland, hat im ersten Quartal 2026 einen Produktumsatz von 108 Mio. Euro erzielt. Damit lag das Unternehmen knapp 5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Gerade zum Ende des Quartals seien die Herausforderungen rund um Importware wegen des Krieges in der Golfregion gestiegen, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Bisher hätten Flugausfälle und Preissteigerungen allerdings noch nicht zu größeren Veränderungen geführt.
In den von kaltem Winterwetter geprägten Monaten Januar und Februar war die Vermarktung nicht richtig in Schwung gekommen – eine Ausnahme bildete hier die Valentinswoche im Februar. Das Angebot war in dieser Woche in Sortiment und Menge gut und es konnten höhere Durchschnittspreise als im Vorjahr erzielt werden, so das Unternehmen. Für das erste Quartal 2026 insgesamt habe der März als erster wirklicher Frühlingsmonat eine deutliche Verbesserung bei wichtigen Kennzahlen wie den verfügbaren Mengen gebracht.
Der Hauptanteil des Mengenwachstums entfiel im März auf Tulpen und Rosen, aber auch andere Produkte wie etwa Bartnelken lagen demnach deutlich im Plus. Im Ergebnis waren die angelieferten Mengen bei Schnittblumen im ersten Quartal höher als im Vorjahr. Der Warenwert lag ebenfalls über dem im ersten Quartal des vergangenen Jahres.
Auch bei der Versteigerung von Topfpflanzen hat das frühlingshafte Wetter im März 2026 die Kennzahlen positiv beeinflusst. Insbesondere Beetpflanzen wurden im März gut abgerufen und die Vermarktung von Sommerblühern begann früh. Auch Stauden und blühende Zimmerpflanzen wurden gut verkauft. Warenwert und Stückzahl lagen nach dem ersten Quartal nur noch knapp unter den Vorjahreswerten. Der Durchschnittspreis bewegte sich auf dem Niveau des Vorjahresquartals.











