Umsatzminus bei Consumer Goods

Bosch spürt Wettbewerb mit chinesischen Anbietern

Finanzchef Markus Forschner stellte die Halbjahreszahlen vor. (Quelle: Bosch)
Finanzchef Markus Forschner stellte die Halbjahreszahlen vor. 
24.09.2026

Die Bosch-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Umsatz um 3,6 Prozent auf 46,4 Mrd. Euro (H1 2025: 44,8 Mrd. Euro) gesteigert. Rund 2 Mrd. Euro steuerte das neu zugekaufte Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsgeschäft von Johnson Controls und Hitachi bei.

Der Unternehmensbereich Consumer Goods habe „die steigende Intensität des Wettbewerbs mit chinesischen Anbietern gespürt“, berichtet Bosch. Der Umsatz lag 2,9 Prozent unter dem Vorjahreswert und erreichte 9,6 Mrd. Euro. Wechselkursbereinigt blieb er unverändert.

Der Unternehmensbereich Energy and Building Technology verzeichnete aufgrund des Zukaufs im Geschäftsbereich Home Comfort einen Wachstumssprung von 45,9 Prozent auf 5,4 Mrd. Euro. Davon gehen rund 2 Mrd. Euro auf die Akquisition zurück. Der Verkauf von Teilen des Produktgeschäfts von Building Technologies führte zu einem Umsatzrückgang von rund 450 Mio. Euro. Wechselkursbereinigt lag das Umsatzplus bei 52 Prozent.

Vor allem der Krieg im Nahen Osten und der anhaltende Krieg in der Ukraine belasteten laut Unternehmen das weltweite Marktumfeld. Bosch sieht die konjunkturellen Aussichten nach wie vor von Unsicherheiten geprägt. Man verfolge seine Wachstumsstrategie weiter und nutze Chancen in neuen Technologien, erklärt Finanzchef Markus Forschner. „Auch im zweiten Halbjahr steht deshalb die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die robuste Aufstellung des Unternehmens im Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, Kosten und Komplexität weiter zu reduzieren.“ Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Bosch mit einem Umsatzwachstum zwischen 2 und 5 Prozent.

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