Kleineres Budget

Die meisten bleiben skeptisch gegenüber Agentic Commerce

Einen Einkaufsassistenten würden die Deutschen am ehesten noch in den Supermarkt-Onlineshop zum Einkaufen schicken.(Quelle: Pexels.com / Pavel Danilyuk)
Einen Einkaufsassistenten würden die Deutschen am ehesten noch in den Supermarkt-Onlineshop zum Einkaufen schicken.
28.09.2026

Die Haltung der Bevölkerung zu Agentic Commerce bleibt gespalten: Während jeweils ein Viertel der Menschen dem Thema klar positiv beziehungsweise negativ gegenübersteht, verharrt die Mehrheit noch in einer abwartenden oder leicht skeptischen Haltung. Das geht aus einer repräsentativen Folgestudie zu Agentic Commerce der Finanztechnologie-Unternehmen Riverty und Adyen hervor.

Kontrolle bleibe das zentrale Thema beim Einsatz von KI-Assistenten, heißt es darin. Bereits die erste, im Dezember durchgeführte Agentic-Commerce-Studie von Riverty und Adyen zeigte, dass Transparenz und Kontrollmöglichkeiten entscheidende Voraussetzungen für das Vertrauen der Nutzer sind. So gaben bei der Befragung im Dezember 93 Prozent der Verbraucher an, dass sie Einkaufsentscheidungen einer KI jederzeit einsehen oder stoppen können möchten.

Die aktuelle Befragung geht einen Schritt weiter. Verbraucher formulieren heute sehr konkrete Erwartungen. Sie möchten Käufe manuell bestätigen können, Benachrichtigungen erhalten, Budgets festlegen und Transaktionen im Zweifel abbrechen. 21 Prozent nennen die eigene Kontrolle als wichtigsten Faktor für ihr Vertrauen in eine Einkaufs-KI, 19 Prozent sehen den Schutz vor Betrug an erster Stelle und 14 Prozent den Datenschutz. Fast ein Fünftel der Befragten (19 Prozent) gibt an, einer KI beim Einkaufen niemals zu vertrauen.

Am ehesten Lebensmittel und Haushaltswaren

Am ehesten würden die Deutschen einem KI-Assistenten beim Kauf von Lebensmitteln und Haushaltswaren vertrauen (33 Prozent). Auf Platz zwei folgen Abonnement-Käufe wie Streaming-Services oder Fitnessstudio-Mitgliedschaften (25 Prozent Zustimmung), gefolgt von Ticketing (24 Prozent), Mobilität (23 Prozent) sowie Mode und Kleidung sowie Elektronik (jeweils 21 Prozent).

Zudem zeigt sich eine geringere Bereitschaft beim Budget: Aktuell würden 39 Prozent der Deutschen einer KI ein monatliches Shopping-Budget von 51 Euro und mehr anvertrauen. Das ist ein Rückgang im Vergleich zur ersten Befragung im Dezember 2025, als dieser Wert noch bei 50 Prozent lag.

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