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Amorim: Neue Wege in Kork

Mit einer neuen Vertriebswege- und Markenstrategie will Amorim das Produkt Kork forcieren

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Bereits Anfang des Jahres hatte Amorim angekündigt, die etablierten Vertriebskanäle und die bisherige Markenpolitik kritisch zu überprüfen. Nun ist die Katze aus dem Sack: Der portugiesische Korkriese wartet in Deutschland mit einer neuen Markenstrategie auf. Für den Vertrieb über die Bau- und Heimwerkermärkte wird es künftig eine exklusive, neue Marke geben: „Cork Life“. Die beiden bisher in verschiedenen Vertriebslinien etablierten Marken „Ipocork“ und „Wicander“ werden ebenfalls neu ausgerichtet: Ipocork wird dem Holzhandel vorbehalten bleiben, Wicander dem Bodenbelagshandel.
„Mit dieser klaren Markenstrategie“, so Wolfgang Mohr, Geschäftsführer Amorim Deutschland, „reagieren wir auf die Anforderungen des Marktes und optimieren gleichzeitig unsere Kundenstruktur.“
Als eine erste Maßnahme der Neustrukturierung und Revitalisierung der Produktgruppe hat das Unternehmen in jüngster Zeit seinen Auftritt international harmonisiert. Dazu zählte auch die Umfirmierung der deutschen Töchter Carl Ed. Meyer GmbH & Co. und Wörz GmbH, Delmenhorst, zur Amorim Deutschland GmbH & Co. KG. Damit wurde das Unternehmen gleichzeitig vollständig in die Gruppe integriert.
Ebenfalls Teil der Neuausrichtung ist die verstärkte Präsentation neuer Produkte. Hier wurden in den vergangenen Jahren unter anderem vorgestellt: Artikel zur schwimmenden Verlegung, Sondermaße, Korkböden mit Holzdekor oder auch bedruckte Korkbeläge.
Jetzt sollen gerade auch für die neue Baumarkt-Marke Cork Life die Design-Vielfalt und die Farbpalette kontinuierlich ausgeweitet werden. Gleichzeitig sollen durch neue Präsentationen am PoS und Abverkaufsinstrumente der Verkauf gefördert werden.
Bezogen auf alle Vertriebslinien rechnet Geschäftsführer Mohr in den kommenden fünf Jahren mit einem Wachstum bei Korkböden von 25 Prozent. Damit hätte die Gruppe dann gleichzeitig in diesem Segment in Deutschland einen Marktanteil von über 50 Prozent. Die höchsten Steigerungsraten werden bei Kork-Fertigparkett erwartet. Für 1998 wurde hier eine verlegte Quadratmeterzahl von rund 1,5 Mio. errechnet. 2000 sollen es fast doppelt soviel sein und 2005 gar rund 5,0 Mio. m². Bei Korkparkett dagegen wird insgesamt mit leichten Rückgängen gerechnet: konkret von rund 3,0 Mio. m² im Jahr 1998 auf rund 2,0 in diesem Jahr, allerdings schwerpunktmäßig im Holzhandel. Im DIY-Bereich dagegen werden auch hier Zuwächse erwartet. „Wir haben uns selbst den Auftrag gegeben“, fasste Mohr die neue Strategie von Amorim zusammen,“ aus Kork…
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