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2000, Nr. 2, S. 38 DIY @ Internet    Im TV-Shopping wird auch mit DIY-Produkten Geld verdient    Der Markt für Fernseh-Shopping ist in Deutschland weiter auf Wachstumskurs. Der Einkaufskanal QVC aus Düsseldorf hat nach eigenen Angaben 1999 seinen Umsatz um 140 Prozent auf 220 Mio. DM steigern können. Im Dezember wurde, so Geschäftsführer Francis N. Edwards, die dreimillionste Bestellung aufgegeben. In diesem Jahr will der Kanal mit 360 Mio. DM die Gewinnschwelle erreichen.    QVC liegt mit seinen Zahlen weiter hinter dem Marktführer HOT, München, der für 1999 einen Umsatz von über 350 Mio. DM und ein Ergebnis von mehr als 20 Mio. DM meldet. Bei HOT peile man, so Geschäftsführer Andreas Büchelhofer, in diesem Jahr die Umsatz-Marke von 500 Mio. DM an. Beide Einkaufskanäle konnten 1999 ihre Erreichbarkeit für die Zuschauer ausweiten und senden nun auch im jeweiligen Stammgebiet des Konkurrenten. Beide Sender können heute rund zwischen 18 und 28 Mio. der insgesamt 36 Mio. Fernsehhaushalte erreichen und zählen jeweils rund 800.000 Kunden.    Im Angebot werden zwi-schen 12.000 und 18.000 Produkte geführt, rund 10.000 werden jedes Jahr neu aufgenommen bzw. entfernt. Bei HOT, das zum 31. 12. 1999 in eine Aktiengesellschaftumgewandelt wurde, entfallen 27 Prozent der Bestellungen auf Schmuck, dann folgen mit jeweils 22 Prozent Heimwerkerprodukte und Unterhaltungselektronik. Auf rund zwei Mrd. DM im Jahr 2004 schätzt Edwards das Marktvolumen in dieser Sparte in Deutschland. Damit würde Deutschland, im Augenblick noch hinter Großbritannien auf dem dritten Platz, nach den USA an die zweite Stelle rutschen.    QVC ist neben Deutschland auch in Großbritannien aktiv, HOT will demnächst in Italien senden. HOT ist seit 1998 auch im Internet präsent, wo sich der Umsatz allerdings noch im einstelligen Millionenbereich bewegt. Dort bietet man ab März 2000 4.000 Produkte an. Auch QVC denkt an den Einstieg ins E-Commerce. Hier wendet man sich vor allem an die jüngeren und männlichen Kunden. Dieser Bereich stecke aber noch in den Kinderschuhen, so Edwards.      Metro als E-Händler    Die Kölner Metro AG hat 51 Prozent und damit die operative Führung von Primus-Online erworben. Damit will der drittgrößte Handelskonzern den Bereich E-Commerce strategisch neu angehen.           Internet-NEWS Zurückhaltung beim E-Commerce    Deutsche Unternehmen betrachten den elektronischen Handel über das Internet (E-Commerce) mehrheitlich mit Skepsis. Nach einer Studie der…
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