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2000, Nr. 2, S. 16 Titel    Knauber Klein, aber oho! Knauber hat nur zehn Märkte. Und dennoch setzt das Bonner Unternehmen Trends in der DIY-Branche. Jetzt wurde ein Pilotmarkt bei Montabaur eröffnet    “Zahlreiche Firmen haben über die letzten Jahre bei uns angeklopft, um uns zu kaufen. Wir wollten immer ein gut geführtes Familienunternehmen bleiben. Und bei unserem unverwechselbaren Profil fällt es uns auch sehr schwer, selber geeignete Übernahmekandidaten zu finden." Selbstsichere Worte des Knauber-Geschäftsführers John W. Herbert. Und mit sichtlichem Stolz führt er durch den neuesten Markt der Bonner Baumarktgruppe, den rund 6.000 m2 großen Freizeitmarkt bei Montabaur.       John W. Herbert (Mitte) mit Marktleiter Alfred Endres und Zooabteilungsleiter Leo Metternich (l.).      Neue Konzepte sind gefragt    Knauber - dieser Name hat in der DIY-Branche einen besonderen Klang. Und in der Branche heißt es, dass es augenblicklich nur zwei interessante Konzepte gibt, die sich ein unverwechselbares Image aufbauen. Auf der einen Seite steht Castorama mit Casto Depot, einer Mischung aus Discount, Baustoffhandel und klassischem Baumarkt, auf der anderen die “Soft-DIY"-Märkte von Knauber. Hobbymarkt, Erlebniskauf, Freizeitmarkt, das sind Schlagworte, auf die das Unternehmen setzt. Denn mit den Konzepten der achtziger Jahre habe man als Mittelständler in dieser Branche keine Chance mehr, ist sich Herbert sicher.       “Zu Gast bei Knauber" in Montabaur.    Der neue und zehnte Knauber-Markt, nur rund einen halben Kilometer vom halb so großen alten Standort entfernt, wurde für 15 Jahre angemietet. Insgesamt investierte man in Montabaur inklusive Warenbestand 4,5 Mio. DM. Von den zehn bestehenden Märkten sind die meisten angemietet. Im vergangenen Jahr konnte man, so Herbert, entgegen einem Branchentrend von Minus zwei Prozent ganze drei Prozent zulegen. Herbert führt dies u.a. auf den besonderen Sortimentsmix seines Unternehmens zurück. Die Rendite sei aber auch bei Knauber seit 1995 gesunken: “Es ist auch für uns enger geworden", stellt Herbert fest. Mit einer Spanne von über 40 Prozent läßt Knauber aber viele Wettbewerber hinter sich. Mit rund 840 Mitarbeitern erreichte man 1999 einen Umsatz von 210 Mio. DM.       Das “Maleratelier" in der Deko-Abteilung.      Hoher Anteil an Personalkosten    Der zehnte Knauber-Markt überrascht zuerst einmal durch seine Helligkeit. Tageslicht strömt von allen Seiten hinein, die Regale haben eine Höhe deutlich unter…
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