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Bewährtes Konzept für die Branche

Ende der 90er Jahre geriet die  Analyse der Wertschöpfungskette immer stärker in den Mittelpunkt der Branchenmanager. Eines der optimierten Konzepte, die vor diesem Hintergrund entwickelt wurden, ist Synlog

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Dr. Gerd Müller-van Ißem
Geschäftsführer der Industrievereinigung Gartenbedarf (IVG), Ratingen
Auf dem BHB-Branchentreff während der DIY’TEC in Köln am 4. März 2002 wurde Synlog mit dem erstmals ausgelobten BHB-Kundenservice-Preis für Dienstleistung ausgezeichnet. Diese Auszeichnung hat das seit 1998 angetretene Konzept in den Mittelpunkt der Beobachtung der Marktteilnehmer gerückt. Die Bilanz für das Jahr 2001 lässt sich sehen: mehr als 300 aufgeschaltete Unternehmen, 1,6 Mio. Sendungen und 561.000 t Frachtmenge.
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Die Synlog-Gründung
Woher kamen die Anstöße zur Synlog-Gründung? Ende der 90er Jahre geriet die Analyse der Wertschöpfungskette immer stärker in den Mittelpunkt der Branchenmanager. Dabei kommt der Logistik, also der Warenwirtschaft vom Hersteller oder Importeur/Lieferanten bis hin zum Verkaufsregal immer größere Bedeutung zu. Die logistische Wertschöpfung kann unter verschiedenen Konzepten organisiert werden. Dies sind Zentrallagerstrategie, Beschaffungslogistik sowie hersteller- und händlergesteuerte Bündelungskonzepte wie Synlog.
Zur Zentrallagerstrategie folgende Hinweise: Hier liefert der Hersteller in eigener Regie an ein Zentrallager. Das Zentrallager dient als Logistikplattform, wobei hier zwischen Bestandslagerhaltung und bestandsloser Lagerhaltung zu unterscheiden ist, die durch Cross-Docking oder Transitlagerformen organisiert sind. Aus dem Zentrallager werden die Verkaufsfilialen des Handels bedient. Die Hersteller liefern zu gesenkten Konditionen an das Zentrallager, ab Zentrallager liegen Kosten und Steuerung beim Handel.
Beschaffungssysteme: Hier übernimmt der Handel die Organisation der Warenströme durch Abholung beim Lieferanten, also im Rahmen einer weit gefächerten Aufteilung. Die Frankaturumstellung beim Lieferanten erfolgt in der Regel von „frei Haus“ auf „ab Werk“.
Der Handel bündelt auf einen Handelsspediteur, es kommt zur Absenkung der Einkaufskonditionen und zu einer Reduzierung der Rampenkontakte im Handel, aber wiederum zu einer Erhöhung der Rampenkontakte bei den hierzu nicht vorbereiteten Lieferanten. Deshalb ist die Beschaffungslogistik bislang nur auf einige Handelssysteme begrenzt und auch nur auf einige Lieferanten. In den Bau- und Heimwerkermärkten haben sich Beschaffungslogistiksysteme im OBI-System in Verbindung mit der BM-Logistik etabliert, im Metro-/Praktiker-System durch die MGL-Logistik.
Das Bündelungskonzept
Dem gegenüber ergreift Synlog die Chance, für alle Handelssysteme eine…
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