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„Umstrukturierung in vollem Gange“

Mit einer neuen Gesellschafterstruktur nimmt Werth-Holz den nachhaltigsten Umbau der bisherigen Unternehmensgeschichte in Angriff

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Das sauerländische Familien-Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren wiederholt durch im Branchenvergleich überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten im Bereich Gartenholz von sich reden gemacht. Doch die unbefriedigende Entwicklung der Holzbranche in den zurückliegenden Monaten hat dem Familienunternehmen schwer zugesetzt. Die zwangsläufig notwendig gewordene Umstrukturierung wird momentan mit einer neuen Unternehmensführung mit Nachdruck umgesetzt. Als Geschäftsführender Gesellschafter leitet Rainer Klee seit Jahresbeginn das Unternehmen, während sich Werner Theisen jr., der Sohn des Unternehmensgründers, aus dem operativen Geschäft zurückzog. Einen wesentlichen Anteil am Unternehmen hält der Industriebeteiligungsfond NRW. Zum Verkaufsleiter wurde Thomas Schäfer berufen, der bisher im Tochterunternehmen „holz+raum“ eine ähnliche Funktion ausübte.
Die neue Führungsspitze (von links): Joachim Drölle (Controlling), Rainer Klee (Geschäftsführender Gesellschafter), Katja Hessmann (Marketing) und Thomas Schäfer (Vertrieb).
Es wurde ein Restrukturierungsprogramm entwickelt, das zu einer Optimierung der Fertigungs- und Logistikprozesse sowie der internen Abläufe führen soll. Parallel zu einer Straffung des Sortiments wurde die gesamte Produktion auf die drei Werke in Rönkhausen, Müllen und Fretter konzentriert. Der vierte Produktionsstandort in Finnentrop-Frielentrop wurde geschlossen. Darüber hinaus entstand am Standort Fretter ein leistungsfähiges Logistik-Zentrum. Bei der polnischen Tochtergesellschaft wurden in den vergangenen Monaten Erweiterungen und qualitätssteigernde Maßnahmen eingeleitet. Und die Blockhausproduktion, bisher im Elsass ansässig, wurde an einen estnischen Kooperationspartner übertragen. Keine Veränderungen sind hingegen in Bezug auf die eingeführten Marken „Werth-Holz“ und „CoMe“ zu erwarten: Während die „Werth-Holz“-Produkte bei nahezu allen namhaften Baumarkt-Ketten gelistet sind, wird das anspruchsvolle „CoMe“-Programm auch weiterhin über den Fachhandel angeboten. Das traditionell gewachsene Programm wurde in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich ergänzt. Allerdings, so die selbstkritische Rückschau von Vertriebsleiter und Geschäftsführer, fehlte gleichzeitig eine notwendige Bereinigung um jene Artikel, die sich überholt hatten. Diese Sortimentsbereinigung soll nun vollzogen werden: Wurden bisher rund 6.000 Artikel produziert, gehören heute nur noch 3.200 zum Programm. Im nächsten Jahr soll diese Zahl nochmals halbiert werden. „Die…
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