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Goldene Schreibtische sind unbeweglich

Personalberater empfehlen heutzutage eine „Diät“ bei der Findung des „besten Mannes“ für eine Managerposition
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Im Krieg um die besten Köpfe fährt die Industrie seit kurzem schwerste Waffen auf. US-Vorbilder werden mit der üblichen Zeitverzögerung übernommen: Traumgehälter, Stockstrategies, Beteiligungen und geradezu exotische Benefits.
In Deutschland bekannte sich Boss als einer der ersten zum Prinzip der persönlichen Million. Bertelsmann folgte. Millionengehälter sind seither keine Schande mehr und auch nicht Monsterabfindungen. Verwöhnverträge werden gesellschaftsfähig. Wird der Personalberater zum Millionenmakler?
Zu so manchen „Managern des Jahres“ kam schon kurz nach der Kür die Staatsanwaltschaft. Die Wirtschaftspresse liefert dafür täglich neue Beweise. Da zuckt man schon zusammen, wenn mal wieder einer auf den Schild gehoben wird. Ein Riesengehalt zieht eben auch Zwerge magisch an. Da wappnet sich selbstverständlich jeder Interessent mit allen Mitteln, um die begehrte Top-Position zu ergattern. Deswegen kommt es in jedem Einzelfall darauf an, den Kandidaten buchstäblich unter die Lupe zu nehmen. Hier empfiehlt sich grundsätzlich der Einsatz eines objektiven, zuverlässigen und validen wissenschaftlichen Messverfahrens, egal, in welcher Muttersprache und an welchem Ort.
Besonders bewährt hat sich Jobfidence, weil dieses Psychoverfahren im Gegensatz zu vielen anderen marktüblichen Methoden den strengsten Gütekriterien genügt und für die infrage kommenden Altersklassen präzise geeicht sowie überhaupt als einziges ausschließlich für die klassische Auswahlsituationen konstruiert ist.
Diesen Sicherheitsfilter hält der seriöse Personalberater für unverzichtbar, seit die Attraktion der Supergehälter samt Stock Options vermehrt auch den „Zockertypus“ anlockt. Da kommt es sonst leicht zu millionenteuren Missverständnissen. Die Schwachstelle liegt hier im Aufsichtsrat: Hohe Gehaltsforderungen werden von psychologischen Laien viel zu oft als Zeichen von besonderer Kompetenz und Tüchtigkeit gedeutet. Einen wirklich guten Kandidaten erkennt man aber zuverlässiger an seinen Messwerten, an seinem Verständnis für die gestellte Aufgabe und an seinen Vorstellungen über die notwendigen Befugnisse. Auch erweist sich der Lockstoff kurzfristiger hoher Börsengewinne (Stock Options!) sehr leicht als Bumerang. Dem Manager wird nämlich damit die Zocker-Rolle geradezu aufgedrängt. In den USA rückt man deswegen schon wieder von solchen Angeboten ab. Die gleiche Entwicklung hat man auch schon vor Jahren im Film- und Modellgeschäft beobachten können. Auch in der Industrie führt der Starkult…
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