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Baumarkt löst Photohauszentrale ab

Auf einem geschichtsträchtigen Gelände eröffnete Max Bahr seinen neuesten Standort in Süddeutschland. Dort sollen bald neue Märkte folgen.
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Download: Baumarkt löst Photohauszentrale ab (PDF-Datei) Max Bahr hat Ende Oktober seinen neuen Bau- und Gartenmarkt in Schwabach, Am Falbenholzweg 7, eröffnet. Der Standort hat Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Denn dort, wo jetzt die gelb-roten Fahnen von Max Bahr wehen, war früher die Hauptverwaltung des ehemals, so die Eigenwerbung, „größten Photohauses der Welt“, von Photo Porst. Das Unternehmen, 1919 in Nürnberg gegründet und später mit seinem Firmensitz nach Schwabach umgezogen, hatte sich nach einer äußerst wechselvollen Geschichte im Sommer 2002 in den Konkurs verabschiedet. Für die ehemals kleinste kreisfreie Gemeinde Bayerns mit heute rund 39.000 Einwohnern war dies ein herber Verlust. So sprach denn auch der Schwabacher Oberbürgermeister Hartwig Reimann von einem „seltsamen Gefühl“, auf dem Gelände ein „zweites Richtfest und eine zweite Einweihung zu feiern“. Inzwischen habe man den durch die Porst-Pleite entstandenen Arbeitsplatzverlust fast kompensieren können, aber eben nur fast. Auf jeden Fall ist es äußerst spannend, sich mit der Geschichte des Unternehmens und der Inhaber zu beschäftigen: Anfänge im Kleinen, Aufstieg, Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, Wiederaufbau, Expansion, Verurteilung wegen Spionage für die DDR, Konkurs Insgesamt ist der neue Markt des hanseatischen und seit einiger Zeit ja zu Praktiker gehörenden Baumarktbetreiber Max Bahr im mittelfränkischen Schwabach rund 12.500 m² groß. Der Max Bahr-Bau- und Gartenmarkt in Schwabach gehört zur neuen Generation der Megamärkte. Die Gesamtverkaufsfläche gliedert sich in einen ca. 7.500 m² großen Baumarkt, ein rund 2.500 m² großes Gartencenter und ein überdachtes Freilager von ca. 2.500 m². Das Sortiment umfasst rund 60.000 Artikel und damit rund 20.000 Produkte mehr als in einem normalen Praktiker-Standort. Das Baumarktgelände mit seinen rund 350 Parkplätzen liegt direkt neben der Autobahn A 6 und ist über die Ausfahrt Schwabach-Süd zu erreichen. Bei der Gestaltung des Marktes in Schwabach habe man, so Andreas Mauz, Sprecher der Max Bahr-Geschäftsführung, „durchgängig aus der Perspektive des Kunden gearbeitet: Was wünschen sich die Kunden, was brauchen sie?“ Die offene Raumgestaltung, klare Sortimentsaufteilung und eine systematische Gang- und Regalbeschilderung sollen für eine leichte Orientierung im Markt sorgen. Moderne Warenpräsentationen, zum Beispiel auf der großen Demonstrationsfläche im Sanitärbereich, sollen den Kunden informieren und inspirieren. Neben…
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