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„Wir werden effizienter werden“

Länderbereichsleiter Frank Miedaner spricht im diy-Interview über die Umstrukturierungen bei Compo und die Aussichten der Branche.
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Wie hat Compo das vergangene Geschäftsjahr abgeschlossen? Frank Miedaner: Compo hat das beste Geschäftsjahr aller Zeiten mit dem besten Ergebnis aller Zeiten hinter sich. Den Consumerbereich haben wir umsatzmäßig mit knapp einem Prozent plus abgeschlossen. In Deutschland liegt das Plus knapp unter dem zweistelligen Bereich. Woher kommt der starke Anstieg in Deutschland? Miedaner: Man muss natürlich berücksichtigen, dass wir zu Beginn der Saison das Spiess-Urania-Geschäft übernommen haben, abgesehen davon sind wir auch mit den Listungssituationen und den Abverkäufen zufrieden gewesen. Was wird sich in Zukunft durch die Umstrukturierung bei Compo ändern? Miedaner: In der K+S-Gruppe gibt es neben den Geschäftsbereichen Kali-/Magnesiumprodukte und Salz die Geschäftsbereiche Compo und Fertiva. Man hat sich entschieden, das Stickstoffgeschäft in einer neuen Gesellschaft, der K+S Nitrogen, zu konzentrieren. Gewisse Produktportfolios, Großteile der Compo-Profi-Mineraldüngergeschäfte gehen in diese neue Gesellschaft über. Der Profi-Bereich von Compo wird künftig Expert heißen und sich auf die Zielgruppen Öffentliches Grün, Baumschule, Zierpflanzen und Unterglas konzentrieren. Organisatorisch ist der Consumerbereich von dieser Neustrukturierung indirekt auch betroffen. Denn wenn man Umsatzanteile abgibt, müssen Overhead-Strukturen überprüft werden, zum Beispiel Serviceeinheiten wie Buchhaltung, Controlling und so weiter. Unabhängig davon sind wir dabei, die Strukturen im Consumergeschäft mit dem Ziel zu überarbeiten, eine bessere Effizienz zu erreichen. Dies wird voraussichtlich in Deutschland bis Mitte dieses Jahres umgesetzt werden. Der Expert- und der Consumerbereich werden noch stärker als bisher als Profit-Center isoliert betrachtet. Da gab es noch ein paar Überschneidungen. Produktion und Supply Chain beispielsweise werden dann eindeutig zugeordnet. Wir werden in Richtung Handel und Endverbraucher noch schlagkräftiger und effizienter werden. Sie hatten das Thema Pflanzenschutz als zumindest in dieser Größenordnung neues Thema für sich entdeckt. War es gut, das anzugehen? Miedaner: Ich hatte vor zweieinhalb Jahren auf einer Pressekonferenz gesagt, dass es unser Ziel ist, in Deutschland den Umsatz in diesem Segment zu verdreifachen. Im nächsten Jahr läuft diese selbst gesetzte Frist aus, da muss man sich dann an den Zahlen messen lassen. Ich kann so viel sagen: Es sieht gut aus. Von der Umsatzseite und auch…
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