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Marktneueeröffnung nach Vorstandsumbau

In Saarbrücken eröffnete das Flaggschiff von Praktiker neu – nur zwei Tage nach einer tiefgehenden Umgestaltung des Vorstandes.
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Zwei Tage nach der Meldung eines umfassenden Revirements im Praktiker-Vorstand (siehe Meldung in pip, S. 65) fährt man natürlich als Journalist mit einem besonderen Interesse zu der Neueröffnung des Unternehmensflaggschiffes nach Saarbrücken. So geschehen am 17. September, als in der saarländischen Landeshauptstadt in der Mainzer Straße nach rund drei Monaten Umbauzeit und einer Investition im siebenstelligen Euro-Bereich der Vorzeigemarkt des Unternehmens offiziell wiedereröffnet wurde. Die anwesenden Verantwortlichen wie Dietmar Richter, Geschäftsleiter Praktiker Deutschland, verfuhren nach dem Motto „Business as usual“. Von Aufgeregtheit keine Spur, lieber moderate Informationsoffensive als mediales Mauern. Man gestand eigene Fehler ein, wollte diese aber auch zu stark gewertet sehen. Die runderneuerte Filiale will durch eine übersichtliche Raumaufteilung und eine einfache Kundenführung überzeugen, was zugegebenermaßen bei einem zweigeschossigen Baumarkt nicht so ganz einfach ist: Im Obergeschoss kommt nur noch rund 70 Prozent der Besucherfrequenz des Erdgeschosses an. Die Gesamtverkaufsfläche des im Dezember 1999 erstmals eröffneten Marktes erstreckt sich auf rund 10.300 m². Allein 2.000 m² entfallen auf den Gartenbereich. Entsprechend umfangreich ist das etwa 7.000 Artikel umfassende Angebot an Pflanzen für den Innen- und Außenbereich, Gartengeräten und -zubehör sowie Baumaterialien für Haus, Hof und Garten. Im Praktiker-Markt finden die Kunden insgesamt 45.000 verschiedene Artikel. Eine Veränderung, die jedem Kunden schon beim Eingang auffällt: Sie werden im Eingangsbereich persönlich von einem Mitarbeiter begrüßt. Am mobilen Beratungspult hilft der „Kundenbegrüßer“ vor allem bei Fragen wie „Wo finde ich was?“ Das Kundenleitsystem wurde optisch und begrifflich überarbeitet. Zusätzlich wurden alle Gänge und Regale nummeriert. Auf einem Marktplan sind neben dem Marktgrundriss mit den verschiedenen Abteilungen auch eine Liste mit den gängigsten Produkten und deren genauem Standort mit Angabe von Gang und Regal abgebildet. Was wo zu finden ist, können Kunden aber auch auf den Hinweisschildern direkt am Einkaufswagen nachlesen. Neu ist auch der Profi-Arbeitsbekleidungsshop im Eingangsbereich. Das Besondere: Kunden können nicht nur T-Shirts, Jacken, Hosen oder Schuhe für die Arbeit kaufen, sondern in der angegliederten Umkleidekabine gleich deren Sitz testen. Neu ist auch das elektronische Preisauszeichnungssystem, das bisher nur in fünf deutschen Märkten…
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