Klaus Fischer
Bildunterschrift anzeigen
„Wir müssen schon in den Kindergärten beginnen, das Interesse und die Begeisterung für Technik zu wecken, auch bei den Mädchen“: Professor Klaus Fischer Firmenchef der Unter­nehmensgruppe Fischer.
diy plus

Fischer

Über das Fachliche hinaus

Erfolg oder Misserfolg? Wenn es darum geht, sind die Mitarbeiter der zentrale Faktor, ist Professor Klaus Fischer überzeugt. diy sprach mit dem Firmenchef der Unternehmensgruppe Fischer.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Einführungsangebot
Direkt weiterlesen
Herr Prof. Fischer, Sie engagieren sich seit vielen Jahren für Bildung und Ausbildung, auch, als der Fachkräftemangel noch nicht medial verkündet wurde. Was ist für Sie der Antrieb für dieses außergewöhnliche Engagement?
Das größte Kapital eines Unternehmens sind die Menschen, die für das Unternehmen arbeiten. Alles geht von ihnen aus - Erfolg und Misserfolg. Je besser die Mitarbeiter ausgebildet sind, desto erfolgreicher kann ein Unternehmen sein. Daher ist für mich eine gute Aus- und Weiterbildung die beste Investition in die Zukunft.
An folgendem Beispiel lässt sich dies leicht verdeutlichen. Vor 15 Jahren haben wir das Fischer Prozess-System eingeführt. Basierend auf der japanischen Kaizen-Philosophie ist es das Ziel, in allen Unternehmensbereichen Verschwendung zu vermeiden, kontinuierlich die Prozesse zu verbessern und sich konsequent an den Bedürfnissen der Kunden auszurichten. Dabei kommt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine zentrale Rolle zu. Sie verfügen über viel Erfahrung und Wissen. Sie kennen die Schwachstellen in den Prozessen genau und wissen, was verändert werden muss, um sie zu verbessern. Die Rolle der Führungskräfte ist es, das Ziel aufzuzeigen und die Rahmenbedingungen zu schaffen, um das Wissen der Mitarbeiter zu nutzen und Veränderungen zu ermöglichen.
Zudem ist es wichtig eine Kultur zu schaffen, in der die Mitarbeiter auch Fehler machen dürfen. Wichtig dabei ist jedoch, dass die Ursachen für die Fehler analysiert und Maßnahmen ergriffen werden, um zu verhindern, dass der gleiche Fehler ein weiteres Mal passiert.
Welches Projekt in Ihrem Hause liegt Ihnen besonders am Herzen?
Ich möchte kein Projekt besonders hervorheben. Generell liegt mir das Thema Aus- und Weiterbildung sehr am Herzen. Sie darf sich jedoch nicht nur auf den Nachwuchs beschränken und muss über die rein fachliche Qualifizierung hinausgehen. So haben wir vor vier Jahren beispielsweise im Unternehmen ein Bildungszentrum eingerichtet, in dem alle Mitarbeiter unentgeltlich Kurse zu unterschiedlichen Themen belegen können. Das Angebot reicht dabei vom Sprachkurs über Gedächtnistraining, Gesundheitskurse wie Yoga, Life-Kinetik und Burnout, Körpersprache und Zeitmanagement bis zum Kochkurs. Die Zahl von über 5.100 Teilnehmern von diesen Kursen zeigt, dass das Angebot gerne von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Anspruch genommen wird.
Auch die Ausbildung in unserem Unternehmen geht weit über das rein Fachliche hinaus. Zum umfangreichen Programm zählen neben…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch