Carl Warrlich, Geschäftsleitung, v.l. Margarethe Häßler, Ludger Brüggemann, Karl-Heinz Warrlich, Alexander Häßler  und Kevin Warrlich
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Carl Warrlich ist nach wie vor familiengeführt: Die Geschäftsleitung bilden (v. l.) Margarethe Häßler (Geschäftsführerin), bis Ende April Ludger Brüggemann (Vertriebsleiter International), Karl-Heinz Warrlich und Alexander Häßler (beide Geschäftsführer) sowie Kevin Warrlich (Produktmanager).
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Carl Warrlich

Kontinuierlich international

Bei Carl Warrlich gibt es einen Wechsel: Ludger Brüggemann übergibt die Leitung des internationalen Vertriebsgeschäfts an Holger Knipping. Dabei setzt der thüringische Hersteller von Anzündhilfen auf Beständigkeit.
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Kontinuität und Wandel - damit beschreibt man bei Carl Warrlich das Prinzip der Unternehmensführung. Das in dritter Generation familiengeführte Unternehmen sieht es so: Es beweist Beständigkeit bei der Herstellung von Heizhilfen und Grillanzündern, Weitsicht bei der Entwicklung neuer Produkte und Kontinuität in der Gestaltung ihrer Geschäftsbeziehungen. Gerade jetzt, da ein Personalwechsel in der Führungsetage ansteht, will man diesem Prinzip treu bleiben.
1904 wurde die Firma Carl Warrlich in Treffurt gegründet, damals als Hobel- und Sägewerk. Bereits 1951 stellte das Unternehmen erstmals Grill- und Feueranzünder her. Heute beschäftigt man in Treffurt über 100 Mitarbeiter und stellt unter modernsten Produktionsbedingungen Anzündhilfen für den globalisierten Markt her. In mehr als 50 Länder liefert die Carl Warrlich GmbH ihre Produkte, zu den Kunden zählen neben den bedeutenden westeuropäischen Handelsketten auch die wachsenden Märkte in Osteuropa, Südamerika, Afrika oder Neuseeland. Seit 1997 produziert Warrlich auch 100-prozentige Öko-Anzünder auf Basis nachwachsender Rohstoffe aus Holz oder heimischem Rapsöl.
Einer, der diese Entwicklung stark geprägt hat, ist Ludger Brüggemann, Vertriebsleiter International. Der Vertriebsprofi, der zuvor bei Gardena und Lux/Obi tätig war, trat am 1. Januar 2010 in das Unternehmen ein und verfolgte nur ein Ziel: Gas geben. Für ihn hieß das, kontinuierlich neue Märkte zu erschließen und mit seinem Gespür für die Bedürfnisse des Handels und der Verbraucher der unternehmenseigenen Entwicklungsabteilung Tipps für Produktneuheiten zu geben, die der Markt auch wirklich benötigt.
Jetzt hat er sich dazu entschlossen, in den Ruhestand zu treten. Auf sein Ausscheiden hat sich das Unternehmen seit längerem vorbereitet und mit Nachfolger Holger Knipping für Kontinuität in seinem internationalen Vertriebsgeschäft gesorgt. Der "Neue" wird zum Zeitpunkt des Wechsels, der zum Mai vorgesehen ist, bereits ein Jahr im Unternehmen sein, vertraut mit den Kunden, den Märkten und deren Akteuren.
Ludger Brüggemann wird dennoch eine Lücke hinterlassen, die nicht so leicht zu schließen ist, meint man bei Carl Warrlich. Was man an ihm geschätzt hat: dass er Produktentwicklung, Vertrieb und Platzierung am POS zu vereinen verstand.
In seiner Ära wurde…
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