Egesa, Landgärtnerei Meier
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Mit Holz haben die Ladenbauer eine warme Atmosphäre geschaffen.
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Egesa Garten

Ein großer Sprung

Mit ihrem Beitritt zur NBB Egesa ist die Landgärtnerei Meier ans andere Ufer der Donau umgezogen und hat an ihrem neuen Standort einen ganz neuen Auftritt hingelegt.
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So viel war klar: "Wenn der Kunde hereinkommt, soll er sich gleich wohlfühlen." So fasst Claudia Meier zusammen, woran sie sich bei der Planung und Gestaltung ihrer neuen Landgärtnerei Meier in Stephansposching von Anfang an orientiert hat.
Es war allerdings, wie sie selbst sagt, "schon ein großer Sprung", den sie mit dem rund ein Jahrhundert alten Familienunternehmen gemacht hat, und zwar ein geographischer und ein qualitativer: Die seit 1970 in Deggendorf auf halbem Weg zwischen Regensburg und Passau an der Donau ansässige Gärtnerei hatte an ihrem Traditionsstandort keine Möglichkeiten zu expandieren. Zudem war die Gärtnerei von der Straße her nicht gut einsehbar - schlecht für die Frequenz. "Es geht darum, gesehen zu werden", sagt Claudia Meier. "Die Lage ist heutzutage entscheidend." 
Mit dem großen Hochwasser 2013 kam der letzte Anstoß zur Entscheidung: "Wir ziehen weg", waren sich Claudia Meier und ihr Vater Heinrich Meier einig, der ihr den Betrieb bereits vor 20 Jahren übergeben hat.
Das Familienunternehmen setzte also zum großen Sprung an: 15 km weiter über die Donau an die Bundesstraße. Und seit der Eröffnung im Frühjahr 2018 ist klar: An diesem Standort wird die Landgärtnerei Meier garantiert gesehen. Viele Pendler kommen vorbei, schließlich ist die nächste Autobahnausfahrt nur zwei Kilometer entfernt, und auch die Stammkunden aus Deg­gendorf finden nach wie vor den Weg hierher. Die verspiegelte Fassade sollte signalisieren, dass es sich hier um etwas Besonderes handelt, und gleichzeitig zur Region passen. "Wir haben natürlich auch eine andere Erwartungshaltung beim Kunden geschaffen", ist sich Claudia Meier bewusst.
"Eine Gärtnerei zieht um", stand damals in der Zeitung, aber es war schon mehr als ein Umzug. Was den Auftritt als Einzelhändler angeht, spielt die Landgärtnerei nun in einer anderen Liga als bisher. Damit dieser Auftritt gelingt, hat sich Claudia Meier der Gartencenter-Gruppe von Egesa Garten angeschlossen, in der sie sich wegen des direkten Kontakts zu Zentrale und der Betriebsgrößenklasse wohl fühlt.
"Betriebe mit 2.000 bis 2.500 m² Verkaufsfläche sind für uns der Idealtyp für ein Gartencenter", bestätigt Vertriebsleiter Thomas Weng, der den neuen Standort mit geplant hat. Zusammen mit seinem Team hat er Meier auch zu den Gartensortimenten beraten, die für das neue Mitglied neu waren. Eine Boutique-Abteilung beispielsweise gab es am alten Standort nicht, an dem sich die Hartware ganz auf den unmittelbar pflanzennahen Bereich…
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