In der Pandemie kümmern sich die Menschen wieder mehr um ihr Zuhause. Auch die jüngere Generation hat das Home Improvement entdeckt.
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In der Pandemie kümmern sich die Menschen wieder mehr um ihr Zuhause. Auch die jüngere Generation hat das Home Improvement entdeckt.
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European Home Improvement Monitor

Mehr Zeit, mehr Spaß, mehr Geld

Welche Auswirkungen hat Corona auf die DIY-Branche, und zwar aus Sicht der Verbraucher? Der European Home Improvement Monitor gibt dazu nach drei Befragungswellen Auskunft. diy analysiert die Auswertung für Deutschland und Österreich.
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Die Prognosen für den deutschen DIY-Markt im Jahr 2021 sind zwar weiterhin gut; gemessen am Rekordjahr 2020 scheint ein niedrigerer Gesamtumsatz jedoch wahrscheinlich. Allerdings planen einige Kundengruppen durchaus höhere Ausgaben. Es lohnt sich also, genauer hinzuschauen.

Der European Home Improvement Monitor der niederländischen USP Marketing Consultancy ermöglicht diesen differenzierten Blick. Gerade haben die Marktforscher eine Studie vorgelegt, in der sie die Corona-Auswirkungen auf die Branche durch den Vergleich von Umfrageergebnissen aus dem August und November 2020 sowie Januar 2021 aus der Sicht der Verbraucher unter die Lupe nehmen.

Die Länderauswertung Deutschland und Österreich liegt der diy-Redaktion vor, die hier die wichtigsten Ergebnisse zusammenfasst. Verkürzt lautet diese Zusammenfassung: In das Thema Home Improvement investieren die Verbraucher dank Corona mehr Zeit und mehr Geld und haben auch noch mehr Spaß beim Selbermachen.

Aus Sicht der Baumarktbranche sind das sicherlich erfreuliche Ergebnisse. Was sowohl Hersteller als auch Händler mindestens genauso freuen wird: Das alles trifft insbesondere auf die jüngeren Kunden zu, um die man sich so lange bemüht hat. Corona hat sie zurückgebracht.

„Wegen des Coronavirus verbringe ich mehr Zeit zuhause“, sagen 79 Prozent der Befragten; der Wert ist identisch in Deutschland und Österreich. Überproportional hoch (D 84 Prozent, A 83 Prozent) ist er bei den 18- bis 34-Jährigen.

Dieses Mehr an häuslicher Zeit ist zwar für rund 70 Prozent (D 72 Prozent, A 68 Prozent) kein Grund, auch mehr Home-Improvement-Projekte zu erledigen, für rund ein Fünftel (D 19 Prozent, A 23 Prozent) allerdings schon, und hier stechen die Jüngeren insbesondere in Österreich (32 Prozent) hervor (D 22 Prozent).

Auffällig in beiden Ländern ist eine weitere höchst interessante Zielgruppe: Die Verbraucher in der höchsten Einkommensgruppe (mehr als 4.000 Euro monatlich) beschäftigen sich häufiger (D 28 Prozent, A 27 Prozent) als andere mit dem Heimwerken.

Sie sind es auch, die überproportional unter den Befragten vertreten sind, die zum Zeitpunkt der Befragung für die kommenden drei Monate Heimwerkprojekte geplant haben (D 16 Prozent gegenüber 14 Prozent im Durchschnitt, A 20 Prozent gegenüber 16 Prozent im Schnitt).

Wieder aber sind es die Jüngeren, die bei dieser Frage die höchsten Zustimmungswerte zustande gebracht haben: 18 Prozent in Deutschland und 22 Prozent in Österreich.

Und was heißt das jetzt konkret für die…

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