Do it Best hatte schon immer auch Profis als Kunden.
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Do it Best

Der Champion der Unabhängigkeit

Dan Starr ist CEO der Do it Best Group, der US-amerikanischen Hardware-Kooperation mit den meisten Standorten. Wie blickt er auf den Markt, auf die Wirtschaftspolitik seines Landes und auf Europa? 
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Die Do it Best Group ist, gemessen an den Standortzahlen, die größte Kooperation unabhängiger Eisenwarenhändler in den USA. Vor knapp zwei Jahren hat sie sich deutlich vergrößert, als sie den Wettbewerber True Value übernommen hat – selbst eine ehemalige Kooperation mit damals sogar mehr Mitgliedern. Ein entscheidendes Merkmal, das den insolventen Übernahmekandidaten für die Do it Best Group attraktiv gemacht hat, war seine überragende Markenbekanntheit.

Über die Herausforderung, diese Attraktivität auch für die nachfolgenden jüngeren Kundengruppen zu erhalten, hat Dan Starr, CEO der Do it Best Group, auf dem Global DIY-Summit berichtet. diy hatte die Gelegenheit, noch einmal nachzufragen.

Dan Starr sieht aktuell einen durch Zölle, Kriege und Inflation gehemmten Markt. Für die Zukunft der beiden Vertriebsmarken ist er optimistisch. 
Dan Starr sieht aktuell einen durch Zölle, Kriege und Inflation gehemmten Markt. Für die Zukunft der beiden Vertriebsmarken ist er optimistisch.  (Quelle: Dähne Verlag, Strnad)

Unser Interview findet in Amsterdam statt. Wenn Sie Baumärkte in den USA mit denen in Europa vergleichen, wo sehen Sie die größten Unterschiede?

Dan Starr: Ich stütze mich dabei auf eine sehr kleine Stichprobe. Erst gestern habe ich im Rahmen der vom Global DIY-Summit organisierten Storetour eine Reihe von Märkten besucht.

 

Sind Sie zum ersten Mal in Europa?

Nein, aber es ist das erste Mal, dass ich Märkte besuchen konnte. Es gab eine Reihe von Gemeinsamkeiten, zum Beispiel in Bezug auf die Kundenführung, die Sortimentskategorien und die Ladengestaltung. Was mich jedoch überrascht hat, war ein besonders großer Markt. In den USA hätte ich gedacht, dass er eher auf den Profi ausgerichtet wäre, aber der überwiegende Teil des Marktes entfällt auf den Heimwerkerbereich. Und ich war überrascht, dass er so groß und nicht sehr dicht bestückt war, das heißt, die Planogramme und die Regale waren sehr weitläufig angeordnet.

 

Sprechen wir über die USA. Wir haben im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang auf dem US-Markt gesehen – ich beziehe mich dabei auf das US Census Bureau. Wie sieht die Situation derzeit aus?

Bei uns sind die Umsätze leicht gestiegen. Rückgänge verzeichnen wir in den sogenannten „Commodities“: Baumaterialien und Ähnliches, da der Wohnbaumarkt beeinträchtigt wurde, die Zinsen in den Vereinigten Staaten gestiegen sind und es viel mehr Menschen gibt, die einfach abwarten. Aber in den üblichen „Hardlines“-Kategorien wie Farbe, Sanitär und Elektrotechnik laufen die Geschäfte tatsächlich gut.

 

Und wie sehen Ihre Prognosen für den Rest des Jahres aus?

Wir erwarten Auswirkungen auf die Inflation aufgrund…

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