Die Glunz AG, Meppen, hat im Jahr 2003 einen Verlust in Höhe der Hälfte des bisherigen Grundkapitals verbucht. Die Summe setzt sich aus dem Geschäftsverlust von 43 Mio. € und dem Verlustvortrag aus früheren Geschäftsjahren zusammen. Die Hauptaktionärin des Unternehmens, die zum portugiesischen Sonae-Konzern gehörende Tableros de Fibras, Madrid, die 98 Prozent der Anteile hält, will 65 Mio. € frisches Kapital einbringen. Die Eigenkapitalquote soll auf mehr als 30 Prozent steigen, schreibt Glunz in einer Ad-hoc-Mitteilung.