Weniger Umsatz

02.09.2009
Das Holzgewerbe in Deutschland verzeichnet Umsatzrückgänge. Allein die Erlöse der Parkettproduzenten sanken im ersten Halbjahr um rund 16,5 Prozent auf 120 Mio. €

Die 421 Betriebe des Holzgewerbes mit mehr als 50 Beschäftigten setzten zwischen Januar und Juni 2009 insgesamt 5,9 Mrd. € um und damit 19 Prozent weniger (- 1,4 Mrd. €) als im ersten Halbjahr 2008 (7,3 Mrd. €). Das gab der Präsident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie Elmar Duffner am Dienstag auf einer Pressekonferenz bekannt. Der Umsatz der Unternehmen im baunahen Bereich, zu denen Hersteller von Fertighäusern, Fenstern und Türen gehören, sei um 11,7 Prozent auf 1,8 Mrd. € gesunken. Die Erlöse der Parkettproduzenten gingen im ersten Halbjahr um rund 16,5 Prozent auf 120 Mio. € zurück. Die insgesamt negative Tendenz des Holzgewerbes wird, so Duffner, nicht zuletzt durch die rückläufige Nachfrage nach Holzwerkstoffen beeinflusst. Der Umsatz der Hersteller von Spanplatten und anderen Holzwerkstoffprodukten sank um 22,1 Prozent auf 2,1 Mrd. €.
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