Mehr Platzbedarf

Die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf wird auch in Zukunft weiter wachsen. Bis 2030 wird ein Bedarf von 54 m² in den alten Bundesländern erwartet, im Osten sogar noch etwas mehr

Die durchschnittliche Pro-Kopf-Wohnfläche wird bis 2030 deutlich steigen: im Westen um 15 Prozent von derzeit 47 m² auf 54 m² und in den neuen Bundesländern um mehr als ein Viertel auf 55 m². Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsinstitut Empirica in einer Prognose im Auftrag der Landesbausparkassen. Ein Hauptfaktor ist den Experten zufolge der Trend zu kleineren Haushalten. Trotz einer schrumpfenden Bevölkerung wird die Zahl der Haushalte bis 2020 um mehr als eine Mio. zunehmen.
Große Unterschiede gibt es in der Altersverteilung. Zur Zeit liegt die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf bis zum 50. Lebensjahr in den alten Bundesländern konstant bei gut 38 m². Mit 48 m² liegt sie im Alter von 50 bis 65 Jahren bereits deutlich höher; ab 65 Jahren sind es 62 m².
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