Handwerker decken einen Teil ihres Bedarfs zunehmend in Baumärkten. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Der Profi im Baumarkt“ von IFH Retail Consultants. Darin wird der Umsatz, den der DIY-Handel mit Profikunden macht, mit 1,7 Mrd. € beziffert. Da die Studie einen Gesamtumsatz von 22,5 Mrd. € zugrunde legt, entspricht das einem Anteil von 7,7 Prozent. Bezogen auf die Sortimentsbereiche bestehen deutliche Unterschiede. Absolut gesehen ist der Heimwerkerbedarf (Eisenwaren, Werkzeuge, Farben etc.) das Segment mit dem größten B2B-Umsatz. Prozentual gesehen ist die Bedeutung der Zielgruppe Handwerker bei Baustoffen am höchsten. Bei Garten- und Ergänzungssortimenten spielen Baumärkte als Bezugsquelle kaum eine Rolle. „Mit einem Bezugsanteil in den relevanten Gewerken von insgesamt knapp über 1,5 Prozent besitzen die Baumärkte zwar eine untergeordnete Bedeutung, wildern aber dennoch mit wachsendem Erfolg im Terrain des Großhandels“, kommentiert der Autor Christian Lerch die Ergebnisse.