Max Bahr

Globus lehnt Nachbesserung ab und zieht Angebot zurück

14.10.2013

Die Globus Baumärkte steigen aus dem Bieterwettbewerb für die Insolvente Praktiker-Tochter Max Bahr aus. Globus hatte eine deutliche Senkung der Mieten für die Max-Bahr-Märkte, die der Royal Bank of Scotland (RBS) als Hauptgläubiger des insolventen Immobilienfonds Moor Park gehören, verlangt. Die RBS war aber nicht zu Zugeständnissen bereit. Nach einem Zeitungsbericht kann es sich beim Globus-Ausstieg allerdings auch um ein taktisches Manöver handeln, um Druck auf die RBS auszuüben. Noch Ende vergangener Woche waren Globus und das mitbietende Konsortium Hellweg/Möhrle/Trautwein als die zwei verbliebenen Interessenten von den Insolvenzverwaltern aufgefordert worden, ihre Angebote nachzubessern. Die Globus-Offerte soll dabei unter dem Zerschlagungswert, also der Summe, auf die die Gläubiger bei der Abwicklung aller Baumärkte durch den Verkauf des Warenbestandes (geschätzte 250 Mio. € minus 30 Prozent) hoffen dürften, gelegen haben. Ob Hellweg zum Zuge kommt, ist allerdings auch noch offen. Die Dortmunder verhandeln demnach noch mit einer Bank über die Finanzierung ihres Angebots, das zwar deutlich über dem Angebot von Globus liegen, aber dennoch immer noch zu niedrig sein soll.
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