Stiftung Warentest

Gute Rasenroboter sind teuer

In der aktuellen Mai-Ausgabe von "Test" standen Rasenroboter auf dem Prüfstand (Bild: Dirscherl, Pixelio).Bildunterschrift anzeigen
In der aktuellen Mai-Ausgabe von "Test" standen Rasenroboter auf dem Prüfstand (Bild: Dirscherl, Pixelio).
28.04.2014

Bei der Sicherheit von Rasenrobotern gibt es noch viel Verbesserungspotenzial, wie ein Test der Stiftung Warentest, veröffentlicht in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift "Test", zeigt. Vor allem Kinder seien, so die Tester, in Gefahr, wenn man die Roboter unbeaufsichtigt lasse. Die den Saugrobotern ähnelnden Mähroboter haben statt eines Saugers rotierende Messer an ihrer Unterseite. Ungefährlich sei, so "Test", dementsprechend keines der Geräte. Wenn man den Roboter unglücklich hochhebe, stoppten Sensoren die Messer nicht in jedem Fall schnell genug. Bei manchen Geräten liefen die Messer weiter, was für neugierige Kinder böse enden könne. Das Modell L 75 Deluxe der Firma Ambrogio habe auf Hindernisse sogar so spät reagiert, dass es ein Stück am Bein eines Kindes hochfahren und den Fuß verletzen könne. Der Ambrogio sei auch eines von zwei Geräten, die über die elektrische Begrenzung hinaus ins Nachbargrundstück fahren. Testergebnis: "Mangelhaft". Die Firma hat angekündigt, das Gerät nicht mehr zu produzieren.
Zwei Rasenroboter der Marken Honda und Bosch wurden mit dem Gesamturteil "Gut" bewertet. Sie sind die sichersten im Test, und die Mähergebnisse sind auch im Dauertest gut. Günstig sind sie nicht: Testsieger Honda Miimo 300 kostet 2.550 €. Etwas umständlicher in der Bedienung, aber auch "gut" ist ein Gerät von Bosch für 1.500 €.
In der aktuellen Ausgabe von "Test" befassen sich die Prüfer allein mit vier Produktgruppen, die auch in Baumärkten und Gartencentern vertreten sind: neben den Hochdruckreinigern auch mit Erden, Rasenrobotern sowie mit - passend zur Saison - Grillsaucen.
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