Wohnbau 2013

Einfamilienhäuser legen am wenigsten zu

02.07.2014

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 7,2 Prozent mehr Wohnungen fertiggestellt als 2012. Insgesamt waren es 214.817 Einheiten. Im Vergleich der einzelnen Wohnungstypen schneidet der Einfamilienhausbau am schlechtesten ab. Seine Zuwachsrate betrug lediglich 1,2 Prozent. Ein großes Plus gab es bei den Sanierungen und Modernisierungen. Die Zahl der Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden ist gegenüber dem Vorjahr um 13,5 Prozent gestiegen, so die Angaben des  Statistischen Bundesamtes (Destatis).
Der Wohnungsbaubedarf bleibt auch in den kommenden Jahren hoch, meinen die Landesbausparkassen (LBS). Sie beziehen sich auf eine Umfrage unter rund 20 Instituten. Die Hälfte der Experten sieht den Neubaubedarf in den kommenden fünf Jahren bei 250.000 bis 300.000 Einheiten pro Jahr.
Die Fertigstellungszahlen im Wohnbau aus dem Statistischen Bundesamt seit dem Jahr 2000 finden Sie in der diyonline.de-Rubrik Statistik/Destatis-Zahlen.
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