Die Immobilienpreise sind im Verlauf des ersten Quartals zwar weiterhin leicht gestiegen, aber in einzelnen Städten sinken die Preise wieder. Und: Vor allem bei Einfamilienhäusern sind die Angebotspreise vielerorts wieder rückläufig. Das war in neun der 15 größten deutschen Städten der Fall, für die das Immobilienportal Immowelt die Angebotspreise vom 1. April 2026 mit denen vom 1. Januar ausgewertet hat. In der Spitze betrug der Rückgang 2,4 Prozent.
Besonders deutlich fallen die Rückgänge innerhalb dieser drei Monate in hochpreisigen Städten aus, heißt es im „Immowelt Preiskompass“. Stuttgart verzeichnet ein Minus von 1,9 Prozent auf 6.110 Euro pro Quadratmeter, Düsseldorf von -1,3 Prozent auf 5.378 Euro. Auch Köln und Nürnberg geben jeweils um 1,0 Prozent nach (auf 5.036 Euro beziehungsweise 4.637 Euro). In München setzt sich die Abwärtsbewegung mit -0,6 Prozent auf 9.084 Euro fort.
Die Preise für Eigentumswohnungen in Großstädten zeigen sich im ersten Quartal noch stabiler, aber es deuten sich auch dort bereits erste Auswirkungen der veränderten Rahmenbedingungen am Immobilienmarkt an, heißt es in der Studie weiter. Zwar überwiegen weiterhin die Städte mit steigenden Preisen, gleichzeitig nimmt die Zahl der Märkte zu, in denen die Angebotspreise wieder nachgeben.
So verzeichnen vor allem die Metropolen weiterhin steigende Angebotspreise. Besonders deutlich wird das in Stuttgart, wo die Preise um 2,7 Prozent auf 4.409 Euro pro Quadratmeter zulegten, sowie in Köln (plus 2,1 Prozent auf 4.864 Euro) und München (plus 1,4 Prozent auf 8.135 Euro). Auch Berlin entwickelte sich wieder positiv und verzeichnete ein Plus von 1,5 Prozent auf 4.876 Euro pro Quadratmeter.
Im „Immowelt Preiskompass für das 1. Quartal 2026“ wurde analysiert, wie sich die Angebotspreise von Bestandswohnungen und Bestandshäusern in Deutschland sowie in den 15 größten deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern entwickelt haben.












