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Der Markt für Weihnachts- und Festartikel bleibt stabil

Christmasworld
Insgesamt stabil, in den einzelnen Segmenten teilweise starke Schwankungen: So zeigt sich der Markt für Weihnachtsartikel. Die Branchenleitmesse Christmasworld ist gerade zu Ende gegangen.
05.02.2015

Der Markt für Weihnachts- und Festartikel ist 2014 stabil geblieben. Nach der jährlichen Hochrechnung des Institutes IFH Retail Consultants im Auftrag der Messe Frankfurt gaben die Verbraucher 2014 etwa 2,78 Mrd. € für diese Produkte aus; das sind 0,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
In den teilweise kleindimensionierten Segmente im zweistelligen Millionenbereich zeigten sich allerdings sehr unterschiedliche Entwicklungen. Die Spannbreite der Änderungsraten reicht von -12,5 Prozent bei elektrischer Weihnachtsbaumbeleuchtung mit 63 Mio. € über -1,0 Prozent bzw. -1,7 Prozent bei den umsatzstärksten Segmenten Kunststoffeinweggeschirr (759 Mio. €) und Kerzen (773 Mio. €).
Das zweistellige Minus bei den elektrischen Christbaumkerzen hat mit dem Trend hin zu batteriebetriebenen LEDs zu tun, die in der Auswertung des IFH statistisch nicht erfasst sind, von den Konsumenten aber immer mehr beachtet werden.
Auch bei den anderen Produktbereichen sind Schwankungen zu beobachten: Mit Weihnachtsartikeln aus Glas wurde 2014 ein Umsatzvolumen von 38 Mio. € und damit -2,6 Prozent weniger als im Vorjahr erreicht. Weihnachtsartikel aus anderen Materialien liegen bei einem Minus von -9,7 Prozent und bei 84 Mio. €. Hersteller von Kunstblumen mussten Einbußen von 12,5 Prozent hinnehmen und liegen bei einem Umsatzvolumen von 70 Mio. €. Für Servietten und Tischtücher aus Papier gaben die Deutschen 352 Mio. € und damit 2,5 Prozent weniger als 2013 aus. Dagegen sind die Ausgaben für Festartikel für andere Feste um 10,9 Prozent auf 132 Mio. € und für Einweggeschirr aus Papier oder Pappe um 6,3 Prozent auf 255 Mio. € gestiegen sind. Die höchsten Zuwachsraten verzeichneten Feuerwerkskörper mit einem Plus von 14,9 Prozent auf 254 Mio. €.
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