Plus zwei Prozent

HDE hebt seine Prognose für den Einzelhandel an

Der HDE erwartet für den Einzelhandel ein Umsatzplus von zwei Prozent in diesem Jahr.
Der HDE erwartet für den Einzelhandel ein Umsatzplus von zwei Prozent in diesem Jahr.
24.09.2015

Der Handelsverband Deutschland HDE hebt seine Umsatzprognose für 2015 an. Er rechnet damit, dass der Einzelhandel in diesem Jahr bei einem Gesamtvolumen von 469,1 Mrd. € 2,0 Prozent mehr als 2014 umsetzen wird. Bislang hatte er ein Plus von 0,5 Prozent erwartet. "Die Rahmenbedingungen für den Einzelhandel sind gut. Die Reallöhne steigen, die Erwerbstätigkeit ist hoch und die Inflation gering", begründete HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth die bessere Prognose.
Nach sinkenden Wachstumsraten in den vergangenen beiden Jahren steigen auch die Umsätze im Online-Handel wieder stärker an. Erwartet wird ein Plus von zwölf Prozent auf 41,7 Mrd. €.

Online-Anteil bei Heim und Garten hoch eingeschätzt


Der HDE geht für den Bereich Heim und Garten von einem deutlich höheren Anteil des Online-Handels aus als die meisten Vertreter der Baumarkt- und Gartenbranche. Nach Berechnungen des Verbands lag dieser Anteil 2013 bei zehn Prozent und ist 2014 auf elf Prozent gestiegen.

Kleines Plus für DIY, Minus für Garten


Vom Schub für den Einzelhandel in diesem Jahr haben die Baumärkte deutlich weniger profitiert als andere Handelsbranchen, der Gartenhandel überhaupt nicht. In der vom HDE vorgelegten Umsatzstatistik hat der Einzelhandel mit Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf von Januar bis Juli lediglich ein Plus von nominal 1,3 Prozent und real 0,7 Prozent realisiert. Der Einzelhandel mit Blumen, Pflanzen, Sämereien und Düngemitteln hat nominal 1,2 Prozent und real 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verloren.
Der Online-Handel setzt in diesem Jahr rund 41,7 Mrd. € um.
Der Online-Handel setzt in diesem Jahr rund 41,7 Mrd. € um.
Im Vergleich zu anderen Handelszweigen rangieren Baumärkte und der Gartenhandel weit unten, was die Veränderungsraten von Januar bis Juli angeht.
Im Vergleich zu anderen Handelszweigen rangieren Baumärkte und der Gartenhandel weit unten, was die Veränderungsraten von Januar bis Juli angeht.
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