Hochwasserkatastrophe

EK-Servicegroup leistet Hilfe für betroffene Mitgliedsunternehmen

Der EK-Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink berichtet von mehreren direkt betroffenen Händlern der Verbundgruppe.Bildunterschrift anzeigen
Der EK-Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink berichtet von mehreren direkt betroffenen Händlern der Verbundgruppe.
26.07.2021

Der Mehrbranchen-Verbund EK-Servicegroup hat Hilfsmaßnahmen für Mitgliedsunternehmen auf den Weg gebracht, die von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind. Bereits am ersten Tag nach den Überschwemmungen haben sich die Verantwortlichen der EK per Newsletter an alle Mitgliedsunternehmen gewandt, um sich einen Überblick über das Ausmaß der Schäden zu verschaffen. Zeitgleich haben Vorstand und Mitarbeiter persönlichen Kontakt zu Handelspartnern aufgenommen, die in den Hochwassergebieten ansässig sind.

„Bei mindestens zwölf unserer Handelspartner wurden die Geschäftsräume überflutet, in mindestens drei Fällen sind die Zerstörungen existenzbedrohend“, fasst der EK-Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink den aktuellen Stand zusammen.

In einem ersten Schritt hat die EK-Zentrale in Bielefeld für die Aufräumarbeiteten benötigte Waren wie Wasser- und Schneeschieber, Schaufeln, Besen, Eimer, Gummistiefel, Gaskocher und Taschenlampen per Spedition in die Hochwassergebiete geliefert. Gleichzeitig hat man Kontakte zu Versicherungsberatern vermittelt, Checklisten und Notfallpläne geteilt und Informationen zur Beantragung von Hochwasser-Soforthilfen bereitgestellt.

Finanzielle Unterstützung

Auf finanzieller Ebene wird Hilfe unter anderem in Form kostenfreier Stundungen von Fälligkeiten sowie Valuten und Sonderkonditionen für Neuware angeboten, die zur Wiedereröffnung der Geschäfte benötigt wird. Vergünstigte Einkaufspreise gibt es darüber hinaus auch für nicht betroffene Handelspartner in Krisenregionen, die die Bevölkerung vor Ort mit lebensnotwendigen Gütern wie Haushaltswaren, Elektrogeräten und Bekleidung versorgen.

Solidarität von Händlerkollegen und EK-Mitarbeitern

Solidarisch zeigt man sich nicht nur in der EK Unternehmenszentrale, auch nicht betroffene Handelspartner und EK-Mitarbeiter wollen helfen. „Viele Mitglieder haben uns angerufen und Spenden beziehungsweise Sachspenden wie Ladeneinrichtungen angeboten. Auch aus dem Kreis unserer Belegschaft wurde vielfach signalisiert, finanzielle und tatkräftige Unterstützung leisten zu wollen“, berichtet Unternehmenssprecher Daniel Kullmann. So sind am Wochenende auch einige EK-Mitarbeiter in ihrer Freizeit bei einem EK-Mitglied in Wuppertal gewesen und haben bei den Aufräumarbeiten vor Ort geholfen.

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