Schrumpfende Wachstumsstrategie

150 Obi-Mitarbeiter in Zentrale sollen gehen

Obi-Zentrale in Wermelskirchen.
Obi-Zentrale in Wermelskirchen.
17.11.2023

Obi hat angekündigt, 150 Mitarbeitende verschiedener Gesellschaften an den Zentralstandorten in Köln und Wermelskirchen Angebote zum freiwilligen Ausscheiden zu unterbreiten. Hierfür sei mit dem Betriebsrat ein Rahmensozialplan verhandelt worden, wie es in einer Mitteilung des Konzerns heißt.

Obi stellt den Stellenabbau in Zusammenhang mit seiner im September 2022 ausgerufenen Wachstumsstrategie sowie der jüngst angekündigten Ernennung von Hendrik Voigt zum neuen Country Manager Deutschland zum 1. Dezember 2023. Konkret heißt es: „Der zentrale Fokus dieser Strategie liegt auf den Obi Kund:innen, deren verändertem Kaufverhalten, aber auch auf der Bedeutung von Technologie und Digitalisierung im Zusammenspiel mit unseren stationären Märkten. Ein wichtiges Merkmal unseres Wegs in die Zukunft sind effiziente Strukturen, die uns Skalierbarkeit und internationales Wachstum ermöglichen. Damit gehen auch organisatorische Veränderungen einher. Dies haben wir den Mitarbeitenden im Vorfeld transparent kommuniziert.“

An den zentralen Standorten von Obi in Deutschland arbeiten laut dem Unternehmen insgesamt ca. 3.000 Mitarbeitende. „Seien Sie versichert, dass jede unserer Entscheidungen heute darauf abzielt, auch in Zukunft ein starker und verantwortungsbewusster Arbeitgeber für unsere 43.000 Mitarbeitenden sein zu können“, betont das Unternehmen in der Presseerklärung.

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