Demand Sensing

Ikea nutzt KI zur Bedarfsprognose

Die KI braucht Daten, und die liefern in erster Linie die Ikea-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter auf der Fläche.(Quelle: Ikea)
Die KI braucht Daten, und die liefern in erster Linie die Ikea-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter auf der Fläche.
29.12.2023

Ikea arbeitet jetzt mit dem sogenannten Demand Sensing. Dabei handelt es sich um eine auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Technologie, um den jeweiligen Bedarf der Kunden zu ermitteln und das Angebot danach auszurichten.

Demand Sensing untersucht kurzfristige Nachfragemuster über verschiedene Kanäle hinweg, zu denen unter anderem das Kundenverhalten, Marktereignisse, Preisgestaltung, Kampagnen, lokale Wetterberichte und externe wirtschaftliche Faktoren gehören. Die Technologie beobachtet Kundenpräferenzen im Zeitverlauf und soll damit nicht nur die Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen, sondern auch die Prognosegenauigkeit erhöhen, indem sie sich präzise an die sich verändernden Variablen anpasst. Entscheidend für den Erfolg sei jedoch die Qualität der Daten, die von den Mitarbeitern geliefert werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Möbelhandelskonzerns.

Getestet hat Ikea das neue Tool 2020 zunächst in Norwegen. Aus Portugal berichtet das Unternehmen von einer Verbesserung der Prognosegenauigkeit um 5 Prozent. Gemeint ist die Prognose darüber, welche Artikel an welchem Standort wie stark nachgefragt werden.

Das neue Instrument zur Bedarfserkennung ist das Ergebnis einer dreijährigen Zusammenarbeit zwischen Ikea Retail (Ingka Group), Inter Ikea Systems, Blue Yonder und anderen Akteuren, so das Unternehmen.

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