Als Ergänzung zu seinen traditionellen Ikea-Filialen wird die international tätige Möbelkette 20 neue kleine Filialen in Europa und Nordamerika eröffnen. Dies soll innerhalb der nächsten sechs Monate passieren, wie die Ingka Group, der größte Ikea-Einzelhändler, am Donnerstag in einer Pressemeldung bekannt gab.
Mit den neuen Expansionsplänen will Ikea für Menschen in kleineren Städten und Vororten noch besser erreichbar sein. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen vor allem große Ikea-Filialen in Stadtrandgebieten betrieben und später Standorte in Innenstädten großer Metropolen eröffnet.
In Frankreich beispielsweise wird Ikea bis zum Sommer seinen ersten 2.000 m² großen Kompaktmarkt in Limoges eröffnen, weitere Märkte in anderen Teilen des Landes sind geplant. Coimbra wird die erste Stadt in Portugal sein, die das neue Format mit einer Fläche von mehr als 4.000 m² begrüßen darf, während Polen bis Ende des Jahres seinen zweiten Markt in der Stadt Białystok eröffnen wird. Mit einem Schwerpunkt auf Artikeln des täglichen Bedarfs finden Kunden im Geschäft mehr als 2.000 Einrichtungsprodukte und Accessoires, wobei das gesamte Sortiment über flexible Abhol- oder Lieferoptionen erhältlich ist.
„Der physische Laden bleibt das Herzstück unseres Omnichannel-Geschäfts“, sagt Juvencio Maeztu, CEO der Ingka Group. Die Investition in die neuen kleineren Geschäfte ist Teil der dreijährigen Investition der Ingka Group in Höhe von 5 Mrd. Euro, die darauf abzielt, neue Standorte zu eröffnen und bestehende in den meisten ihrer 32 Märkte zu verbessern.













