Vielen Menschen ist es in diesem Jahr schwerer denn je gefallen, die Frage zu beantworten, ob sie lieber nachhaltige oder besonders günstige Geschenke kaufen sollen. So interpretiert der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH) die Ergebnisse seiner jüngsten repräsentativen Verbraucherumfrage zum Jahresende. Grundsätzlich gefragt, ob sie zu Weihnachten bewusster nachhaltig eingekauft haben als noch vor drei Jahren, stimmen zwar jeder Vierte Befragte (24,9 Prozent) zu. Fast ebenso viele (22,0 Prozent) geben jedoch an, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten andere Aspekte wichtiger geworden sind. Für die Hälfte der Befragten (50,4 Prozent) hat sich das eigene Konsumverhalten insgesamt allerdings nicht spürbar verändert.
Auffällig ist laut BEVH jedoch die Selbsteinschätzung jüngerer Menschen: Die deutliche Mehrheit der Befragten unter 30 Jahren (67,4 Prozent) empfindet ihr Konsumverhalten heute als weniger nachhaltig als früher.
Dass sie online mehr Angebote für nachhaltige Produkte gefunden haben als in einem Geschäft, gaben 36,2 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher. Dagegen bewerteten 27,6 Prozent das stationäre Angebot als besser.
Für die Civey-Umfrage wurden 1.000 Käuferinnen und Käufer in Deutschland befragt, die vor Weihnachten im Internet eingekauft haben.













